Gesundheit in Luxemburg – Baubeginn des neuen Südspidols erneut verlegt

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Gesundheit in LuxemburgBaubeginn des neuen Südspidols erneut verlegt

ESCH/ALZETTE – Das neue Südspidol in Esch/Alzette soll erst 2026 eröffnen. Das teilte Gesundheitsminister Étienne Schneider (LSAP) am heutigen Freitag an.

Seit Jahren liegt das Projekt auf dem Tisch. Der Bau des Südspidols sollte in diesem Jahr starten und 2025 seine ersten Patienten empfangen. Doch bis es soweit ist, ist wohl noch etwas Geduld gefragt. «Die ersten Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2021 beginnen», wie Gesundheitsminister Étienne Schneider (LSAP) am heutigen Freitag in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Mars Di Bartolomeo (LSAP) mitteilte.

Der Grund der Verspätungen: Die Einführung bestimmter technischer Anforderungen während der Planungsphase. Außerdem wies der scheidende Minister «die Anpassung auf das neue Krankenhausgesetz vom 8. März 2018» zurück.

Das Projekt war im vergangenem September fortgeschritten, als die Gemeinde Esch/Alzette die lang erwartete Baugenehmigung erteilte. Der Neubau soll rund 542 Millionen Euro kosten. 80 Prozent der Ausgaben trägt der Staat, 20 Prozent die CNS. Der neue Standort wird die drei bisherigen Krankenhäuser von Düdelingen, Niederkorn und Esch/Alzette ersetzen.

(jg/L'essentiel)

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2019 billigten die Abgeordneten den Bau eines neuen Krankenhauses in Esch/Alzette.

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Die Eröffnung des neuen CHEM ist für 2026 vorgesehen. Die Bauarbeiten beginnen 2021.

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Die Kleingartenanlagen nahe der Autobahn A4 müssen für die neue Klinik weichen.

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L'essentiel

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