Nach Corona-Infektion – Bayern-Profi Kimmich will sich impfen lassen
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Nach Corona-InfektionBayern-Profi Kimmich will sich impfen lassen

Joshua Kimmich wollte mit der Impfung zunächst abwarten und musste nach einer Infektion in Quarantäne. In diesem Jahr wird er nicht mehr für die Bayern spielen.

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Nach seiner Corona-Infektion ist Kimmich wieder raus aus der Quarantäne …

Nach seiner Corona-Infektion ist Kimmich wieder raus aus der Quarantäne …

Sven Hoppe/dpa
… und will sich nun doch noch impfen lassen.

… und will sich nun doch noch impfen lassen.

AFP
Neben Kimmich hatte sich auch Eric Maxim Choupo-Moting angesteckt.

Neben Kimmich hatte sich auch Eric Maxim Choupo-Moting angesteckt.

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Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich will sich dem ZDF zufolge nach einer Corona-Infektion nun gegen das Virus impfen lassen. Der Profi des FC Bayern München sagte dem Sender laut einem Bericht vom Sonntag: «Generell war es für mich einfach schwierig, mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen.» Der 26-Jährige stand wegen seiner Impfzweifel in den vergangenen Wochen im Zentrum einer heftigen gesellschaftlichen Debatte um die Corona-Impfung.

Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», hatte Kimmich Ende Oktober gesagt. Vielen Experten und Expertinnen zufolge sind solche langfristigen Nachwirkungen bei Impfungen gegen Covid-19 aber ausgeschlossen. Neben Kimmich waren bis vor einigen Wochen noch vier weitere Profis des FC Bayern ungeimpft. Insgesamt haben sich in den beiden Fußball-Profiligen nach Angaben der Deutschen Fußball-Liga mehr als 90 Prozent der Spieler impfen lassen.

Kimmich hatte am Donnerstag in einer Vereinsmitteilung bekanntgegeben, dass er «aufgrund von leichten Infiltrationen in der Lunge» in diesem Jahr nicht mehr für den Tabellenführer in der Bundesliga auflaufen könne. Unter einer leichten Infiltration der Lunge verstehen Intensivmediziner und -medizinerinnen, dass die Bronchien oder die Lungenbläschen von dem Virus betroffen seien, aber die Einschränkungen der Lungenfunktion eher geringer ausfallen.

Die neue Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat sich erfreut gezeigt über den Entschluss von Bayern-Profi Joshua Kimmich zu einer Corona-Impfung. In einem Twitter-Post spricht sie von einer «guten Entscheidung». «Als Fußballprofi und Nationalspieler ist er für viel Menschen Vorbild. Mehr Impfungen sind der Weg aus der Pandemie», fügte Stark-Watzinger hinzu.

Kimmich darf Herz und Körper nur leicht belasten

Seinen bislang letzten Einsatz absolvierte der 26-Jährige beim 2:1 gegen den SC Freiburg am 6. November. Danach musste Kimmich erst als ungeimpfte Kontaktperson von Teamkollege Niklas Süle in Quarantäne. Im Anschluss infizierte er sich selbst mit dem Coronavirus. So verpasste der 64-malige Nationalspieler auch die abschließenden WM-Qualifikationsspiele im November. Kimmich ist in der DFB-Auswahl auch für den neuen Bundestrainer Hansi Flick ein Schlüsselspieler.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hatte erklärt, er mache sich gar keine Sorgen, weil die Infiltration nicht so dramatisch sei. Kimmich darf Herz und Körper nur leicht belasten. Am Samstag erklärte Nagelsmann, er gehe davon aus, dass Kimmich nach seiner Corona-Infektion in sieben bis zehn Tagen mit dem Aufbautraining beginnen könne. Kimmich darf seinerseits davon ausgehen, dass es für ihn keine Langzeitfolgen gibt.

(L'essentiel/DPA/dmo)

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