Geschäfte in Luxemburg – Belgische Kicker haben Ärger mit dem Fiskus
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Geschäfte in LuxemburgBelgische Kicker haben Ärger mit dem Fiskus

LUXEMBURG - Vier belgische Fußballstars sind ins Visier der Steuerbehörden ihres Landes geraten. Grund sind Investitionen in luxemburgische Unternehmen.

Bei der WM im Sommer waren die belgischen Fußballprofis Eden Hazard (rechts) und Thibaut Courtois noch sorgenfrei auf dem Fahrrad unterwegs. Jetzt haben sie Ärger mit dem Finanzamt.

Bei der WM im Sommer waren die belgischen Fußballprofis Eden Hazard (rechts) und Thibaut Courtois noch sorgenfrei auf dem Fahrrad unterwegs. Jetzt haben sie Ärger mit dem Finanzamt.

DPA

Nach Angaben der flämischen Tageszeitung De Morgen haben die Fußballstars Eden Hazard, Thibaut Courtois (beide FC Chelsea), Divock Origi (OSC Lille) und Kevin Mirallas (FC Everton) den belgischen Fiskus am Hals. Grund dafür seien Sponsorengelder, die die vier Profis über Unternehmen in Luxemburg versteuern, an denen sie beteiligt sind. Im Großherzogtum zahlen die Kicker nämlich viel weniger Steuern als in Belgien. Das wurde auch im Rahmen der LuxLeaks-Affäre bekannt.

Diese Konstruktion sei zwar legal, jedoch müssten die Fußballer den belgischen Behörden belegen, dass sie auch aktiv an der Geschäftführung der Unternehmen beteiligt sind. Und das sei nicht so einfach, zitiert das Blatt einen Experten. Der geht davon aus, dass die Spieler ordentlich zahlen müssen.

(L'essentiel)

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