Handball Challenge Cup – Berchem braucht gegen Athen ein kleines Wunder
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Handball Challenge CupBerchem braucht gegen Athen ein kleines Wunder

LUXEMBURG – Der HC Berchem muss am Samstag gegen AEK Athen sieben Tore aufholen, um im Europapokal ins Halbfinale einzuziehen.

Berchem und Tun Biel (am Ball) wollen ihre kleine Chance nutzen.

Berchem und Tun Biel (am Ball) wollen ihre kleine Chance nutzen.

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Für Niedergeschlagenheit bleibt den Handballern des HC Berchem kein Raum. Im Viertelfinale des europäischen Challenge Cups unterlag die Mannschaft am vergangenen Samstag mit 25:32 bei AEK Athen. Trotz des großen Rückstandes hat Berchem das Halbfinale aber noch nicht abgehakt und sich intensiv auf das Rückspiel gegen die Griechen vorbereitet. Vor eigenem Publikum wollen die Luxemburger am Samstag den Sieben-Tore-Rückstand aufholen.

«Wir glauben immer noch fest daran, das Halbfinale erreichen zu können. Die Jungs haben in der Woche gut trainiert und die Fehler gegen die Griechen analysiert», berichtet der Luxemburger Nationalspieler Tun Biel. Das Team habe an einer Reihe kleiner Baustellen gearbeitet: «Wir dürfen nicht zu offensiv ins Spiel gehen und müssen geduldig sein. Außerdem müssen wir alle – und besonders ich – auf dem Platz die richtigen Entscheidungen treffen», sagt der Berchemer selbstkritisch. Wie schon im Hinspiel läuft der Tabellenzweite der Nationaldivision mit einer sehr jungen Mannschaft auf – die erfahrenen Christo Tsatso und Guillaume Geoffroy müssen weiterhin verletzt passen.

Dem Gegner «alles abverlangen»

«In Griechenland sind wir trotz der aufgeladenen Atmosphäre gut zurecht gekommen. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausgefallen ist, waren die Athener spielerisch nicht überlegen. Wir haben zu Beginn des Spiels einfach zu viele Fehler gemacht», sagt Biel entschlossen und erinnert an das Jahr 2015, in dem Berchem in der zweiten Runde des Europapokals gegen den holländischen Vertreter Zwartemeer nach einer 30:32-Niederlage durch ein 29:27 im Rückspiel weiter gekommen ist.

Auch wenn auf europäischer Ebene bereits der Einzug ins Viertelfinale der größte Erfolg der Berchemer Vereinsgeschichte ist, soll die Reise weitergehen. «Wir wollen Athen über die komplette Spielzeit alles abverlangen und sie am Ende mit mindestens acht Toren Vorsprung schlagen», so Biel.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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