US-Offensive in Syrien – Bereits mehr als 200 Dschihadisten getötet
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US-Offensive in SyrienBereits mehr als 200 Dschihadisten getötet

Seit Beginn der Luftschläge gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mussten die Extremisten schwere Verluste verzeichnen.

Keystone/Uncredited

Die US-geführte Offensive gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien kostete nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mehr als 200 Extremisten das Leben.

Die Beobachtungsstelle bezifferte die Zahl der getöteten IS-Kämpfer in dem Bürgerkriegsland am Montag mit 211. Zudem seien bislang 22 Zivilisten getötet worden. Den Angaben zufolge starben die Extremisten bei Angriffen der USA und ihrer Verbündeten in den Provinzen Aleppo, Deir Essor, Idlib, Hassaka und Raka.

60 Tote Al-Kaida-Kämpfer

Die meisten von ihnen seien IS-Kämpfer gewesen, etwa 60 hätten der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündeten radikalislamischen Al-Nusra-Front angehört. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen aus einem Netz von Aktivisten in Syrien. Die Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Die US-Luftwaffe fliegt seit Anfang August Angriffe auf Stellungen der IS-Miliz im Irak und seit einer Woche auch in Syrien. Unterstützt wird sie dabei von mehreren arabischen und europäischen Partnern.

(L'essentiel/sda)

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