«Das kann gar nicht sein» – Bergsteiger überlebt 300-Meter-Sturz

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«Das kann gar nicht sein»Bergsteiger überlebt 300-Meter-Sturz

In den schottischen Highlands stürzt ein Mann über 300 Meter eine Felswand ab. Als die Rettungskräfte eintreffen, studiert er bereits wieder die Landkarte.

Großes Glück und starke Nerven: Ein 35 Jahre alter Bergsteiger hat in den schottischen Highlands einen Absturz aus 305 Metern Höhe überlebt. Als der von seinem Begleitern gerufene Rettungshelikopter ankam, hatte der Mann sich gerade wieder aufgerappelt und studierte eine Landkarte.

«Als wir hörten, wo er abgestürzt ist, dachten wir sofort ans Schlimmste», sagte Tim Barker von der Rettungscrew. Das Gelände unterhalb des Gipfels des 1 094 Meter hohen Berges Sgurr Choinnich Mor ist extrem steil und trotz einer dicken Schneedecke sehr felsig.

Die Helikopterbesatzung hatte schon beim Anflug Teile der Ausrüstung des Kletterers gesichtet. «Als wir ihn stehen sahen, dachten wir: «Das kann gar nicht sein»», sagte Barker. «Über ihm waren drei völlig zerklüftete Felswände». Außer ein paar Blutergüssen und Schürfwunden sowie einer leichten Verletzung an der Brust sei dem Mann aber nichts passiert.

aeg/L'essentiel Online

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