In Luxemburg – Berufungsprozess um «Luxleaks» endet

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In LuxemburgBerufungsprozess um «Luxleaks» endet

LUXEMBURG – Der Berufungsprozess zur «Luxleaks»-Affäre um die Enthüllung von Steuerdeals internationaler Konzerne mit den Finanzbehörden in Luxemburg geht am Montag zu Ende.

ARCHIV -ILLUSTRATION - Die Fahne des Gro�herzogtums Luxemburg spiegelt sich am 14.10.2011 in einer CD im Laufwerk eines Computers, aufgenommen in Leipzig (Sachsen).   (zu dpa �Luxleaks-Prozess Luxemburg� vom 09.01.2017) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV -ILLUSTRATION - Die Fahne des Gro�herzogtums Luxemburg spiegelt sich am 14.10.2011 in einer CD im Laufwerk eines Computers, aufgenommen in Leipzig (Sachsen). (zu dpa �Luxleaks-Prozess Luxemburg� vom 09.01.2017) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/jan Woitas

Ein Urteil zum «LuxLeaks-Prozess», der am Montag (15 Uhr) endet, werde allerdings voraussichtlich frühestens Ende Februar verkündet, sagte eine Sprecherin der Luxemburger Justiz.

Zwei Ex-Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) waren im Juni 2016 wegen des Diebstahls von Steuervorbescheiden («Tax Rulings») großer Konzerne verurteilt worden. Der Hauptangeklagte Antoine Deltour wurde zu zwölf Monaten Haft auf Bewährung und 1500 Euro Geldbuße, sein Kollege Raphaël Halet zu neun Monaten Haft und 1000 Euro Geldbuße verurteilt.

Im Berufungsverfahren senkte der Staatsanwalt die Forderung auf sechs Monate Haft und 1500 Euro Buße für Deltour sowie auf eine nicht näher bestimmte Geldbuße für Halet. Die Verteidiger der beiden Ex-Mitarbeiter von PwC fordern Freisprüche: Die Informationen über sehr niedrige Steuern für große Konzerne seien im öffentlichen Interesse gewesen.

(L'essentiel/dpa)

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