Erste-Hilfe-Kurse – Besser gerüstet für den Notfall in Luxemburg
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Erste-Hilfe-KurseBesser gerüstet für den Notfall in Luxemburg

MAMER – Das Innenministerium in Luxemburg erinnert an die Notwendigkeit, im Notfall helfen zu können. Denn der Faktor Zeit sei für die Opfer entscheidend.

Das CGDIS bietet neue Erste-Hilfe-Kurse an.

Das CGDIS bietet neue Erste-Hilfe-Kurse an.

L'essentiel/fl

Im Notfall zählt jede Sekunde: Ein sehr schnelles Eingreifen bei einem Herz-Kreislauf-Versagen ist in den meisten Fällen entscheidend für die Opfer. Daher ist es wichtig, auch zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Daran hat das Innenministerium am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Nationalen Rettungszentrum (CIS) in Mamer noch einmal erinnert.

Denn je mehr Menschen Erste Hilfe leisten könnten, desto größer seien auch die Überlebenschancen. Dies beginnt schon beim Notruf und den fünf W-Fragen (Wer, wo, was, wieviele Verletzte, welche Art von Verletzungen), um die Rettungskräfte bestmöglich auf ihren bevorstehenden Einsatz vorzubereiten.

CGDIS bietet neue Kurse an

Im Großherzogtum wurde gerade ein neuer Erste-Hilfe-Kurs gestartet. Er besteht aus 16 Stunden Ausbildung und konzentriert sich auf praktische Übungen, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen. Wer die Wiederbelebung und den Einsatz von halbautomatischen Defibrillatoren beherrschen will, benötigt weitere vier Stunden Schulung.

Wer sich für die einzelnen Lehrgänge des Großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungskorps interessiert, kann sich auch online informieren. Das CGDIS bietet jetzt ein spezielles Portal auf www.112.lu an – mit einer Broschüre und weiteren Informationen in den Sprachen Französisch und Deutsch.

(fl/L'essentiel)

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