In Petingen – Betrunkener erfindet Waffen- und Drogenstorys
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In PetingenBetrunkener erfindet Waffen- und Drogenstorys

PETINGEN - Vorm Aschermittwoch ließ es ein Luxemburger noch einmal richtig krachen. Er pöbelte sich durch diverse Lokale und rief gleich zweimal bei der Polizei an.

Waffen, Drogen, Drohungen - ein betrunkener Luxemburger zog am Faschingsdienstag alle Register, um von der Polizei verhaftet zu werden. In Petingen schlenderte er am Abend von Lokal zu Lokal – und legte sich mit allen an. Zunächst klingelte er bei der Polizei durch und gab an, dass er Drogen angeboten bekommen habe. Als die Beamten daraufhin nicht vorstellig wurden, rief er später noch einmal auf dem Revier an. Jemand wollte ihm Waffen verkaufen. Nun gingen zwei Streifen der Sache nach.

Die Ordnungshüter klapperten mehrere Lokale sowie Schnellimbisse ab und erhielten stets die gleiche Antwort. Ja, der Mann sei hier gewesen. Nachdem er die Kunden angepöbelt hatte, schmissen die Wirte ihn aber raus. Schließlich wurden die Beamten in einem Wirtshaus fündig. Auch hier hatte sich der betrunkene Mann mit mehreren Personen in die Haare bekommen. Als die Polizisten ihn mitnahmen, drohte er auch ihnen mit Schlägen.

Der Trunkenbold wurde schließlich zu einem Arzt gebracht und danach zur Ausnüchterung in eine Zelle verfrachtet. Die Drogen- und Waffengeschichten waren übrigens erfunden.

(hej/L'essentiel)

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