Luxemburg-Stadt – Betrunkener Fahrer drängelt mitten in der Rush Hour

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Luxemburg-StadtBetrunkener Fahrer drängelt mitten in der Rush Hour

ESCH/ALZETTE - Mehrere betrunkene Autofahrer haben die Polizei seit Donnerstagabend auf Trab gehalten. In der Hauptstadt gab es einen besonders dreisten Fall.

Der beeinträchtigte Fahrer raste mitten in der Stoßzeit wie ein Rowdy über den Boulevard Royal in der Hauptstadt.

Der beeinträchtigte Fahrer raste mitten in der Stoßzeit wie ein Rowdy über den Boulevard Royal in der Hauptstadt.

Martine may

Die Zahl der Ex-Führerscheinbesitzer in Luxemburg ist in der Nacht auf Freitag wieder angestiegen. In Esch/Alzette lieferte sich ein betrunkener Autofahrer eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der Fahrer fuhr kurz nach Mitternacht in falscher Richtung durch die Rue Dicks, woraufhin eine Polizeistreife die Verfolgung aufnahm. Statt stehen zu bleiben, drückte der Mann jedoch auf die Tube.

Nach einem wilden Ritt durch die Rue Nelson Mandela und den Boulevard Prince Henri, bei dem der Flüchtende um Haaresbreite ein anderes Auto gerammt hätte, war das Verfolgungsrennen mit der Polizei dann abrupt beendet: Der Mann krachte ungebremst gegen ein Verkehrsschild in der Rue d'Audun. Die Beamten stellten ihn und fanden heraus, dass er einem Fahrverbot unter Auflagen unterlag. Der Alkoholtest fiel – wenig überraschend – positiv aus. Der Führerschein wurde einzogen, auf den Fahrer kommt jetzt ein Gerichtsprozess zu.

Im Rausch durch die Rush Hour

Ein Rendezvous mit der Justiz bekommt auch jener Fahrer, der am Donnerstagabend mitten in der Rush Hour wie ein Rowdy über den Boulevard Royal in der Hauptstadt raste. Eine Patrouille stoppte den Wagen kurz vor 19 Uhr und musste feststellen, dass das Auto nicht ordnungsgemäß angemeldet war. Der Fahrer stand zudem unter Alkohol- und Drogeneinfluss und unterlag einem provisorischen Fahrverbot. Zu allem Überfluss hatte der Mann auch noch Marihuana und eine verbotene Waffe dabei – ein wahrer Jackpot für die Beamten. Das Fahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

In der selben Nacht wurde ein betrunkener Autofahrer gestoppt, der nach einem Unfall mit einem Lkw auf der A13 Fahrerflucht begangen hatte. Der Fahrer fuhr mit seinem beschädigten Wagen noch bis Kayl. Auch dieser Mann darf sich jetzt vorerst nicht mehr hinters Steuer setzen. Weitere Führerscheinentzüge gab es auf der N10 in Born und auf der N33 beim Poteau Kayl. In letzterem Fall hatte der betrunkene Fahrer sein stark beschädigtes Auto einfach nach einem Unfall auf dem Dach liegen gelassen und war nach Hause spaziert.

(jt/L'essentiel)

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