Todesursache bekannt – Betty White starb an einem Hirnschlag
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Todesursache bekanntBetty White starb an einem Hirnschlag

Das Golden Girl starb laut ihrem Agenten «friedlich im Schlaf in ihrem Haus.» Aus der Sterbeurkunde geht nun hervor, dass sie sechs Tage vor dem Tod einen Schlaganfall erlitten hatte.

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Betty White ist am 31. Dezember 2021 im Alter von 99 Jahren gestorben.

Betty White ist am 31. Dezember 2021 im Alter von 99 Jahren gestorben.

AFP
Wie am 10. Januar bekannt worden ist, starb White offenbar an einem Hirnschlag. Dies geht aus ihrer Sterbeurkunde hervor.

Wie am 10. Januar bekannt worden ist, starb White offenbar an einem Hirnschlag. Dies geht aus ihrer Sterbeurkunde hervor.

Facebook/bettymwhite
Betty White in der «The Betty White Show» im Jahr 1954.

Betty White in der «The Betty White Show» im Jahr 1954.

Wikipedia/Archive.org/Public Domain

Die Todesursache von Betty White ist bekannt. Das Golden Girl starb offenbar an einem Hirnschlag, wie aus ihrer Sterbeurkunde hervorgeht, die TMZ vorliegt. Laut dem Dokument erlitt die 99-Jährige den Schlaganfall sechs Tage vor ihrem Tod.

Zuvor hatte Whites Agent und enger Freund Jeff Witjas dem Klatschportal «People» bestätigt, dass die Schauspielerin am Morgen des 31. Dezembers «friedlich im Schlaf in ihrem Haus» gestorben sei. Am 17. Januar wäre Betty White 100 Jahre alt geworden.

Nein, sie starb nicht wegen der Corona-Impfung

Auch die Polizei hatte bereits bekannt gegeben, dass White eines natürlichen Todes gestorben sei. Dennoch verbreiteten sich wenig später in den sozialen Medien Verschwörungstheorien, die ihren Tod mit einer Corona-Boosterimpfung in Zusammenhang brachten. Impfgegnerinnen und Impfgegner behaupteten nämlich, die Hollywood-Ikone hätte die dritte Dosis der Corona-Impfung drei Tage zuvor erhalten.

Dabei posteten sie auf Facebook und Twitter ein Foto der Schauspielerin, auf dem «‹Iss gesund und lass dich impfen. Ich wurde heute erst geboostet.› - Betty White, 28. Dezember 2021», zu lesen ist. «Das ist eine völlig falsche Aussage», stellte Agent Jeff Witjas später klar, wie 20 Minuten in seinem Corona-Faktencheck berichtet.

Privates Begräbnis für das «Golden Girl»

Whites Tod hat weltweit Trauer ausgelöst. Doch ein öffentliches Begräbnis mit der Teilnahme von Freunden und Kollegen wird es wohl nicht geben. «Betty hat das nie gewollt», sagte ihr langjähriger Manager Jeff Witjas letzten Freitag in der US-Sendung «Inside Edition». Sie habe nicht gewollt, dass Leute ihretwegen viel Trubel machten, führte Witjas aus. Die Bestattung werde deshalb sehr privat und klein sein.

Bis zuletzt habe er White optimistisch und humorvoll erlebt, so Witjas. Sie habe viel gelesen und Puzzles zusammengesetzt. Viele Prominente und Fans nahmen Anteil und bekundeten ihre Trauer, darunter Schauspielkollege Ryan Reynolds («Selbst ist die Braut») oder auch Popsängerin Cher und Talkshow-Host Ellen DeGeneres.

Ein als Geburtstagstribut schon länger geplanter Film über Whites Leben soll am 17. Januar in Hunderten Kinos in den USA gezeigt werden. Darin kommen Kollegen wie Reynolds, Robert Redford, Clint Eastwood und Carol Burnett zu Wort. Auch Whites Heimatstadt Oak Park im US-Staat Illinois will am Wochenende vor dem 100. Geburtstag mit einer kleinen Feier an die Schauspielerin erinnern.

(L'essentiel/Karin Leuthold)

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