MacKenzie Scott – Bezos Ex-Frau spendet Milliarden für gute Zwecke

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MacKenzie ScottBezos Ex-Frau spendet Milliarden für gute Zwecke

Nach der Scheidung von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat MacKenzie Scott die Spendierhosen an. Sie spendet Geld an 384 gemeinnützige Organisationen.

Nach der Scheidung von Jeff Bezos kündigte MacKenzie Scott an, mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu spenden. Mit dieser Entscheidung trat sie der Initiative «The Giving Pledge» bei. Dadurch verpflichtete sie sich, einen Großteil ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen.

«Ich habe keine Zweifel, dass der persönliche Reichtum eines Menschen das Ergebnis einer kollektiven Anstrengung sowie sozialer Strukturen ist, die einigen Menschen Chancen bieten und für unzählige andere Hindernisse bedeuten», schrieb die 50-jährige Autorin am Dienstag in einem Blog-Eintrag. Wie viel Geld die einzelnen Organisationen bekamen, geht aus ihrem Eintrag nicht hervor.

Über das Prozedere schrieb sie nur: «Wir untersuchten 6490 Organisationen und führten bei 822 eine tiefere Recherche durch. 438 davon haben wir vorerst auf Eis gelegt, weil die Wirkung nicht ausreichend nachgewiesen werden konnte.» Die verbliebenen 384 Institutionen wurden dann von Scotts Team einzeln angerufen und über den Geldsegen informiert. Insgesamt erhalten sie 4,2 Milliarden Dollar.

In den kommenden Monaten und Jahren möchte Scott weiter spenden. Erst Anfang Juli war sie wegen eines Rekordhochs der Amazon-Aktie zur zweitreichsten Frau der Welt geworden. Ihr Mann hatte bei der Scheidung 25 Prozent seiner Anteile an sie abtreten müssen.

Scheidung nach 25 Ehejahren

Im Januar 2019 kündigte das Paar die Scheidung an. 38 Milliarden Dollar bekam Scott nach der Scheidung im April 2019. Den Großteil davon in Amazon-Aktien, welche vor allem durch die Corona-Krise stark stiegen.

MacKenzie Scott wird eine nicht unerhebliche Rolle bei der Gründung und Entwicklung von Amazon zugeschrieben. Ihr aktuelles Vermögen wird von der Agentur Bloomberg auf 57,2 Milliarden Dollar geschätzt, darunter die Amazon-Aktien im Wert von 36 Milliarden Dollar.

(L'essentiel/Zoe Birghan)

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