Klimawechsel – Biden will Öl- und Gasförderung einschränken
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KlimawechselBiden will Öl- und Gasförderung einschränken

Joe Biden will den Klimawandel angehen. Wie mehrere Medien berichten, will er Öl- und Gasbohrungen einschränken.

Die US-Regierung will Öl- und Gasbohrungen auf Grundstücken unter Bundesverwaltung begrenzen. Präsident Joe Biden werde am Mittwoch ein Moratorium für entsprechende Pachtverträge bekanntgeben, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Das solle auch für Gewässer gelten. Vergangene Woche hatte Biden bereits ein 60-Tage-Moratorium für die Ausgabe neuer Bohrlizenzen angekündigt. Davon nicht betroffen sind bereits gültige Lizenzen. Das dürfte nun auch für Pachtverträge gelten.

Biden hat im Wahlkampf versprochen, den Klimawandel anzugehen und stoppt deshalb die Energie- und Umweltpolitik seines Vorgängers Donald Trump, der Umweltschutzgesetze gelockert, fossile Energieträger gefördert und die Folgen des Klimawandels heruntergespielt hatte.

Während Umweltgruppen das erwartete Moratorium begrüßten, liefen Energieunternehmen Sturm. Biden habe schon Tausende Arbeitsplätze vernichtet, weil er vergangene Woche einen Baustopp für die Erdölleitung Keystone XL verkündete, sagte Brook Simmons von der Petroleum Alliance in Oklahoma. Das alles werde zu höheren Heizkosten und Spritpreisen führen. Die Western Energy Alliance kündigte an, gegen eventuelle Präsidialerlasse Bidens vor Gericht zu ziehen. Bidens Pläne gelten nicht für Öl- und Gasbohrungen auf privatem Land. Dafür sind in der Regel die Einzelstaaten zuständig. Zahlreiche Energiefirmen haben zudem noch unter Trump Bohrlizenzen auf Vorrat beantragt und erhalten.

(L'essentiel/dpa)

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