Beachvolleyball – Bikini-Pflicht wird abgeschafft

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BeachvolleyballBikini-Pflicht wird abgeschafft

Die Beachvolleyballerinnen tragen ihre knappen Bikinis in Zukunft freiwillig. Der internationale Beachvolleyball-Verband erlaubt ab sofort mehr Stoff.

Der Beachvolleyball-Weltverband hat der Bikini-Pflicht im Sand ein Ende gesetzt. Zumindest die meisten männlichen Fans werden das bedauern. Doch es gibt Entwarnung: Ein Großteil der Sportlerinnen dürfte auch künftig nicht auf den Zweiteiler verzichten. «Für uns war das noch nie ein Problem, im Bikini zu spielen. Das ist doch Alltag und wir fühlen uns so wohl. Es ist unsere Arbeitskleidung», sagt die deutsche Sara Goller dem SID.

Bislang durften die Frauen nur kurze Shorts mit einer Breite von maximal sieben Zentimetern tragen. Künftig sind Hosen erlaubt, die drei Zentimeter oberhalb der Knie enden. Auch eine Auswahl zwischen einem ärmellosen oder einem anderen Oberteil mit Ärmeln ist möglich.

Die FIVB wolle mit der neuen Regelung allen Nationen Rechnung tragen, «deren Athletinnen wegen der strengen und dabei freizügigen Kleidungsvorschriften eine Teilnahme an den Turnieren auf Grund von religiösen oder ethischen Gründen untersagt war».

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