Harnwegsinfektion – Bill Clinton ins Krankenhaus eingeliefert

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HarnwegsinfektionBill Clinton ins Krankenhaus eingeliefert

Wie Reuters berichtet, befindet sich der ehemalige US-Präsident Bill Clinton im Krankenhaus. Er sei aber nicht wegen einer Covid-Infektion in Behandlung, sagte sein Sprecher.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton wurde am Donnerstagabend aufgrund einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton wurde am Donnerstagabend aufgrund einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert.

AFP

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton liegt wegen einer Harnwegsinfektion auf der Intensivstation des «University of California Irvine Medical Centers» im US-Staat Kalifornien. Der 75-Jährige sei auf dem Weg der Besserung und guter Dinge, twitterte sein Sprecher Angel Urena. Clinton sei seit Dienstag im Krankenhaus.

«Er spricht gut auf die Antibiotika an»

Clinton erhalte Antibiotika und Flüssigkeit, zitiert CNN aus einer gemeinsamen Erklärung von Clintons Hausärztin Lisa Bardach und Alpesh Amin, Arzt am Irvine Medical Center. «Nach zwei Tagen Behandlung sinkt die Zahl der weißen Blutkörperchen, und er spricht gut auf die Antibiotika an.» Diese erhalte er bis Freitag intravenös. Die Harnwegsinfektion habe sich in seinem Blutkreislauf ausgebreitet. Urologische Infektionen seien bei älteren Menschen sehr häufig, hieß es weiter. Clinton liege aus Gründen der Privatsphäre und der Sicherheit auf der Intensivstation, nicht weil er intensive Pflege benötige.

Der Ex-US-Präsident war bereits häufiger in Behandlung: 2004 hatte er eine vierfache Bypass-Operation am Herzen, und 2010 ließ er sich zwei Stents einsetzen, um eine Arterie zu öffnen. Seine Ärzte betonten, dass sein Krankenhausaufenthalt nicht mit dem Herzen oder Covid-19 zusammenhänge.

Clinton befand sich am Dienstag bei einer privaten Veranstaltung seiner Stiftung in Kalifornien, so «CNN» unter Berufung auf sein Büro. Der Demokrat war von 1993 bis 2001 US-Präsident. Verheiratet ist er mit Hillary Clinton. Sie kandidierte 2016 für die US-Präsidentschaftswahl, unterlag aber Donald Trump.

(L'essentiel/DPA/sta)

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