Universität Luxemburg – Biltgen will Gehälterstreit friedlich lösen

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Universität LuxemburgBiltgen will Gehälterstreit friedlich lösen

LUXEMBURG - Seit die Universität angekündigt hat, neuen Mitarbeitern geringere Löhne zu zahlen, wehren sich die Gewerkschaften. Hochschulminister Biltgen hofft nun auf Dialog.

Hochschulminister Francois Biltgen (CSV) hat die Gewerkschaften und die Universität Luxemburg aufgefordert, sich in der Frage der geringeren Löhne bei den neuen Uni-Angestellten an den Verhandlungstisch zu setzen. Vergangene Woche hatte die Universität angekündigt, bei Neuverträgen weniger Geld an Angestellte zahlen zu wollen. Während die Gewerkschaften sich dagegen wehren, beharrt der Rektor der Universität, Rolf Tarrach, auf seiner Position.

Die luxemburgische Universität habe in der Vergangenheit deutlich höhere Gehälter gezahlt als andere international anerkannte Hochschulen, sagte Britta Schlüter, Pressesprecherin der Uni, auf Anfrage von «L’essentiel Online». Betroffen sind wissenschaftliche Projektmitarbeiter und Postdoktoranden, die ab dem 1. April einen Zeitvertrag mit der Uni abschließen.

François Biltgen bestätigte, dass er den geringeren Gehältern bei den Neuverträgen der Universität zugestimmt hatte. Letzte müssten an die Löhne des «Fonds National de la Recherche» angeglichen werden. Ein neues Gesetz, das der Universität mehr Autonomie geben wird, sei in Vorbereitung, fügte der Minister hinzu.

L'essentiel Online

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