WWF-Studie – Biologische Vielfalt der Weltmeere nimmt ab

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WWF-StudieBiologische Vielfalt der Weltmeere nimmt ab

Die weltweite Überfischung werde zu einem «dramatischen» Aussterben von Fischarten führen warnt der WWF.

«Unsere Meere brauchen dringend Erholung, um nicht vor unseren Augen zu kollabieren», heißt es beim WWF.

«Unsere Meere brauchen dringend Erholung, um nicht vor unseren Augen zu kollabieren», heißt es beim WWF.

DPA

Die Umweltstiftung WWF warnt angesichts der Überfischung der Weltmeere vor einem dramatischen Rückgang ihrer Artenvielfalt. «Wir haben den Bogen extrem gespannt», erklärte WWF-Fischerei-Expertin Karoline Schacht am Mittwoch. «Unsere Meere brauchen dringend Erholung, um nicht vor unseren Augen zu kollabieren.»

Hintergrund ist der aktuelle Meeresbericht «Living Blue Planet Report» der Organisation. Demnach haben sich die Populationszahlen von Meeressäugern, Seevögeln, Reptilien und Fischen innerhalb von 40 Jahren halbiert. Bestände von Makrelen oder Thunfischen seien sogar um 74 Prozent eingebrochen. Hauptursache sei die weltweite Überfischung.

(dpa/L'essentiel)

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