Ergebnisse in zwei Wochen – Biontech startet Untersuchungen an B.1.1.529

Publiziert

Ergebnisse in zwei WochenBiontech startet Untersuchungen an B.1.1.529

MAINZ – Der Impfstoffhersteller Biontech schaut sich die Südafrika festgestellte neue Corona-Variante in Tests an und rechnet spätestens in zwei Wochen mit Erkenntnissen.

Biontech hat bereits vor Monaten gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen.

Biontech hat bereits vor Monaten gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen.

DPA/Sebastian Gollnow

«Wir können die Besorgnis von Experten nachvollziehen und haben unverzüglich Untersuchungen zur Variante B.1.1.529 eingeleitet», teilte der Impfstoffhersteller Biontech in Mainz am Freitag auf Anfrage mit. Die Variante unterscheide sich deutlich von bisher beobachteten Varianten, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests würden Aufschluss geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite.

Biontech teilte weiter mit, gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern. Dafür seien klinische Studien mit «variantenspezifischen Impfstoffen» gestartet worden, um Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit zu erheben. Diese könnten im Fall einer Anpassung bei den Behörden als Musterdaten vorgelegt werden. Als Escape-Variante bezeichnet man eine Virusvariante, die sich der Wirkung der derzeit verfügbaren Impfstoffe entzieht.

(L'essentiel/dpa)

Deine Meinung