Die besten Tipps: Bist du ein Mückenmagnet? So wirst du die Viecher los

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Die besten TippsBist du ein Mückenmagnet? So wirst du die Viecher los

Wir zeigen dir sechs Tipps, wie du Mücken los wirst – und verraten, warum manche Menschen häufiger gestochen werden als andere.

von
Meret Steiger
Gehörst du auch zu den Menschen, die besonders attraktiv für Mücken sind? Wir zeigen dir die besten Tipps gegen Mücken!

Gehörst du auch zu den Menschen, die besonders attraktiv für Mücken sind? Wir zeigen dir die besten Tipps gegen Mücken!

Getty Images/iStockphoto

In Luxemburg gibt es 35 heimische Mückenarten. Fünf davon sind die, die uns jeweils abends oder neben stehenden Gewässern um die Ohren schwirren und deren Stiche schmerzhafte oder juckende Quaddeln verursachen. Um das zu verhindern gibt es aber einige Tricks.

Darum stechen Mücken manche Menschen öfter als andere

Manche Menschen werden viel öfter oder seltener gestochen als ihr Umfeld. Grund dafür, da sind sich die meisten Wissenschaftler einig, ist der individuelle Körpergeruch. Dieser wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Die schlechte Nachricht zuerst: Falls du zu den beliebten Mückenzielen gehörst, kannst du wahrscheinlich nicht viel dagegen machen: 2015 fanden die Forschenden um James Logan von der London School of Hygiene and Tropical Medicine bei einem Experiment mit ein- und zweieiigen Zwillingen heraus, dass unsere Gene wohl der entscheidende Faktor für den Körpergeruch sind.

Und auch wenn man in diesem Zusammenhang gerne von «süßem Blut» spricht, hat der Zuckergehalt im Blut nichts mit der Attraktivität für Mücken zu tun. Weitere Faktoren sind Körperumfang, Feuchtigkeit und eine höhere Körpertemperatur. All das verändert den eigenen Geruch zwar nicht, verteilt ihn aber gewissermaßen besser. Auch Alkohol hat einen ähnlichen Effekt und lockt mehr Mücken an, das wurde 2012 an der Uni Regensburger nachgewiesen.

Kleidung

Mücken werden von dunkler Kleidung eher angezogen als von heller Kleidung. Das liegt einerseits daran, dass die Mücken dunkle Farben besser sehen können, wir in weiß also schwerer zu sehen sind, andererseits aber auch daran, dass die Mücken auf dunkler Kleidung besser getarnt sind und sich deswegen lieber dort niederlassen.

Parfum, Shampoo und Duschgel

Es kann sich lohnen, bei Körperpflegeprodukten auf Gerüche zu setzen, die Mücken nicht leiden können. Dazu gehören Kräuter wie Minze und Eukalyptus, Zitronenmelisse, Thymian, Basilikum, Rosmarin und Lavendel. In Läden mit Wander- oder Campingbedarf gibt es zudem Citronella-Seife, die Mücken ebenfalls fernhalten soll und neben Shampoo auch als Duschgel und Abwaschmittel verwendet werden kann.

Diverse Kräuter funktionieren als Mückenabschreckung, darunter auch Basilikum und Rosmarin.

Diverse Kräuter funktionieren als Mückenabschreckung, darunter auch Basilikum und Rosmarin.

Unsplash / Markus Spiske

Um sich schlagen

Im Gegensatz zu Bienen und Wespen, bei denen man hektische Bewegungen vermeiden sollte, funktioniert es bei Mücken sehr gut: Einfach mal ein bisschen herumfuchteln. Auch wenn du die Mücke nicht triffst, merkt sie sich, welches Opfer sich «gewehrt» hat – und meidet dich im besten Fall in Zukunft.

Anti-Mückenspray

Die meisten von uns verbinden den Geruch der typischen Sprays mit Ausflügen an Seen oder in Wälder. Kein Wunder: Die Sprays sind effizient und helfen gegen eine Vielzahl von Insekten. Aber: Viele der herkömmlichen und künstlich hergestellten Anti-Mückensprays enthalten den chemischen Stoff DEET (Diethyltoluamid). Dieser ist zwar ein starker Insektenschutz, kann aber zu Allergien führen.

Ätherische Öle

Ätherische Öle, entweder in einem Diffuser oder (verdünnt!) auf die Haut aufgetragen: Eine natürliche Mückensperre.

Ätherische Öle, entweder in einem Diffuser oder (verdünnt!) auf die Haut aufgetragen: Eine natürliche Mückensperre.

Unsplash / Tron Le

Wer auf den Mückenspray verzichten will, kann es mit ätherischen Ölen probieren: Die Gerüche sollen dabei nicht nur Stechmücken abhalten, sondern können auch auf bereits vorhandenen Stichen für Linderung sorgen und das Abschwellen fördern. Teebaumöl gilt beispielsweise als natürliche Mückenbarriere. Achtung: ätherische Öle sollte man nicht direkt auf die Haut auftragen, sondern immer erst mit einem Basisöl mischen.

Umgebung

Auch in deiner Umgebung kannst du einige Maßnahmen treffen, um eine Mückenplage zu verhindern. Mücken mögen stehendes Wasser, deswegen solltest du darauf achten, die Untertöpfe von Pflanzen auszuleeren. Mücken mögen auch Licht, wenn du also abends oder nachts das Fenster in deinem Zimmer öffnest, solltest du das Licht ausmachen – zwar nimmt man mittlerweile an, dass es der Körpergeruch der Menschen in den Zimmern ist, der die Mücken anlockt, aber das Licht wirkt magisch anziehend auf Motten, Fliegen und viele andere Fluginsekten.

Du kannst dich mit Pflanzen umgeben, die die Mücken nicht leiden können, zum Beispiel Zitronenmelisse, Basilikum und Rosmarin. Klassiker wie Citronella-Kerzen und ähnliche Produkte sind ebenfalls eine sichere Wahl, um zu verhindern, dass dir den ganzen Abend Stechmücken um den Kopf schwirren.

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