Wegen Unfall – Blutgerinnsel: Hillary Clinton im Krankenhaus
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Wegen UnfallBlutgerinnsel: Hillary Clinton im Krankenhaus

Bei einer Folgeuntersuchung nach ihrem Sturz von Anfang Dezember haben Ärzte bei US-Außenministerin Hillary Clinton eine Thrombose entdeckt.

Kämpft seit einem Magenvirus mit gesundheitlichen Problemen: US-Außenministerin Hillary Clinton.

Kämpft seit einem Magenvirus mit gesundheitlichen Problemen: US-Außenministerin Hillary Clinton.

US-Außenministerin Hillary Clinton ist wegen eines Blutgerinnsels ins Krankenhaus gebracht worden. Der Blutpropf sei die Folge eines Unfalls vor einigen Wochen, teilte ihr Mitarbeiter Philipe Reines am Sonntag mit.

Die Ministerin, die Anfang des Jahres ihr Amt aufgeben will, hatte sich Anfang Dezember eine Magenvirus-Erkrankung zugezogen und war in Ohnmacht gefallen. Dabei erlitt die 65-Jährige eine Gehirnerschütterung.

Bei einer Folgeuntersuchung sei nun die Thrombose entdeckt worden, erklärte Reines am Sonntag. Clinton werde in einer New Yorker Klinik behandelt und die kommenden 48 Stunden überwacht. Nähere Angaben zu ihrem Zustand machte Reines nicht.

Nicht mehr zu Arbeit erschienen

Clinton war seit der Rückkehr von ihrer letzten Auslandsreise am 7. Dezember nicht mehr zur Arbeit im Ministerium erschienen. Auf Rat ihrer Ärzte sagte sie mehrere Auslandsreisen ab.

Bisher hieß es, Clinton arbeite von zuhause aus und werde am Montag an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren. Die Außenministerin war während ihrer vierjährigen Amtszeit unermüdlich gereist.

Vor einigen Monaten kündigte die Ehefrau des früheren demokratischen Präsidenten Bill Clinton aber an, sich von ihrem Amt zurückzuziehen. Als ihren Nachfolger nominierte Präsident Barack Obama den Senator John Kerry. Die Bestätigung durch das Parlament gilt als sicher.

(L'essentiel Online/sda)

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