Triathlon in Luxemburg – Bockel geht gegen Rauswurf aus Verband vor
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Triathlon in LuxemburgBockel geht gegen Rauswurf aus Verband vor

LUXEMBURG - In einem Schreiben hat sich der Triathlet Dirk Bockel an die Öffentlichkeit gewandt. Er behält sich vor, gegen seinen Verbannung aus dem Verband vorzugehen.

Dirk Bockel konnte für Luxemburg einige Erfolge einfahren - auch noch in Zukunft?

Dirk Bockel konnte für Luxemburg einige Erfolge einfahren - auch noch in Zukunft?

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Der Triathlet Dirk Bockel will sich den Rauswurf aus dem Luxemburger Verbandskader (FLTRI) nicht gefallen lassen. Der gebürtige Deutsche verschickte am Dienstag eine Mitteilung an die Presse, in dem er seine Position erläutert. Der Athlet vom Team Uplace BMC habe sich mit seinem Berater Marc Theisen «alle Rechte vorbehalten, um sowohl die Form wie den Inhalt des Beschlusses vom 28. Januar falls notwendig über die zuständigen Institutionen zu beanstanden.»

Bockel möchte aber zuerst den Dialog mit dem Verband und dem Nationalen Olympischen Sport-Komitee Luxemburgs (COSL) suchen. Doch wenn sie keine Einigung erzielen, behält er sich weitere Schritte vor. Der Verband warf ihm unter anderem vor, zu wenig Präsenz in Luxemburg zu zeigen. Bockel weist diese Vorwürfe zurück.

Ungeachtet der Querelen will er sich aber auf das Sportliche konzentrieren. «Ich hoffe und gehe davon aus, in dieser Hinsicht die volle Unterstützung des privat organisierten Sports als auch von den staatlichen Instanzen zu erhalten», schreibt Bockel. Seine anvisierten Rennen will er in Kürze bekanntgeben.

(Henning Jochum/L'essentiel)

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