Diabetes – «Böse Überraschungen» mit einem Test vermeiden

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Diabetes«Böse Überraschungen» mit einem Test vermeiden

BARTRINGEN – Die Robert-Schuman-Krankenhäuser boten am Donnerstag im Rahmen des Weltdiabetestages im Einkaufszentrum Belle Étoile einen Diabetes-Screeningtest an.

Der 61-jährige Freddie geht auf Nummer sicher und lässt sich auf Diabetes testen.

Der 61-jährige Freddie geht auf Nummer sicher und lässt sich auf Diabetes testen.

«Ich bin erleichtert, ich kann so weitermachen», sagt Freddie, 61 Jahre alt. Der Luxemburger, der sich nie um das Thema Diabetes gekümmert hat, wollte dennoch an diesem Donnerstag einen Diabetes-Screening-Test machen, der von den Teams der Robert-Schuman-Kliniken im Einkaufszentrum Belle Étoile in Bartringen im Rahmen des Weltkrankentages angeboten wurde. «Man ist ja nie vor einer bösen Überraschung sicher», sagt er.

Der Test zeigte: Der 61-Jährige ist gesund. Sein Blutzuckerspiegel lag nicht über dem Wert von 140 mg/dL Blutzucker. Darüber hinaus ergab sein Fragebogen, dass er ein eher geringes Diabetes-Risiko hat: Freddie ernährt sich abwechslungsreich und gesund, betreibt seit «50 Jahren» Sport und hat in seiner Familie keine Menschen mit Diabetes.

25.000 Luxemburger leben mit Diabetes

Im Gegensatz zu Freddie müssen in Luxemburg mehr als 25.000 Menschen mit Diabetes leben. In den meisten Fällen handelt es sich um Typ-2-Diabetes, was stark mit den Lebensgewohnheiten zusammenhängt. Daher ist es wichtig, das Bewusstsein für die Krankheit und die Möglichkeiten der Präventions zu schärfen.

«Zur Vorbeugung gehört, Stress zu reduzieren – denn der wirkt sich negativ auf die Ernährung aus – und Sport machen», erklärt Carole Launardi, Psychologin und Psychotherapeutin im Robert Schuman Krankenhaus. So ist es beispielsweise möglich, mit Hypnose oder Yoga «das Wohlbefinden zu steigern». Die Zahl der Menschen mit Diabetes hat sich seit 1980 im Land fast vervierfacht.

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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