Air France – Bombenalarm wegen dieser Attrappe?

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Air FranceBombenalarm wegen dieser Attrappe?

In der Bordtoilette einer Boeing 777 befand sich eine Bombenattrappe. Der Pilot musste in Kenia notlanden. An Bord waren 470 Menschen.

Die Notlandung einer Air-France-Maschine mit mehr als 470 Menschen an Bord war nach Angaben des Unternehmenschefs die Folge eines falschen Bombenalarms. Frédéric Gagey erklärte am Sonntag in Paris, der angebliche Sprengsatz in einer Toilette der Maschine habe aus Karton, Papier und einer Art Zeitschaltuhr bestanden. «Das Objekt war nicht imstande, eine Explosion auszulösen», fügte Gagey hinzu.

Das Flugzeug war am Sonntag im kenianischen Mombasa notgelandet. Es war vom afrikanischen Inselstaat Mauritius nach Paris unterwegs. Die Insassen - 459 Fluggäste und 14 Crewmitglieder - waren mit Hilfe von Notrutschen in Sicherheit gebracht worden. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die gestrandeten Passagiere noch am Sonntag mit einen anderen Flug nach Paris gebracht werden sollten.

In den sozialen Medien kursieren Bilder, die die Fake-Bombe zeigen sollen. Die Behörden haben die Echtheit der Fotos bislang aber nicht bestätigt.

Der Passagier John Stephen sagte, nach der Landung des Flugzeugs in Mombasa, habe ein «ziemlich angespannt» wirkendes Crewmitglied die Passagiere angewiesen, die Maschine über die zu verlassen und dann wegzurennen. In der Toilette habe es etwas gegeben, «was aussah wie eine Bombe», er wisse darüber aber nichts Näheres, fügte Stephen hinzu.

(L'essentiel/dia/sda)

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