Luxemburger Volleyballer – «Bomber» Rychlicki begeistert in Italien

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Luxemburger Volleyballer«Bomber» Rychlicki begeistert in Italien

LUXEMBURG – Der luxemburgische Volleyballspieler Kamil Rychlicki ist in Frühjahr von Belgien nach Italien gewechselt. Dort punktet er nun am Fließband.

Kamil Rychlicki (l.) lässt seine Gegner am Netz reihenweise verzweifeln.

Kamil Rychlicki (l.) lässt seine Gegner am Netz reihenweise verzweifeln.

Consar Ravenna

Kamil Rychlicki hat mit dem VC Maaseik im Frühjahr die belgische Meisterschaft gewomnnen und im Anschluss den nächsten Schritt in seiner Karriere gewagt. Der 22 Jahre alte Luxemburger Volleyball-Nationalspieler wechselte nach Italien – eine der anspruchsvollsten Ligen der Welt. Bei seinem neuen Club Consar Ravenna wurde der 2,04 Meter große Spieler schnell Fuß: Nach sieben Spielen ist er mit 140 Punkten der viertbeste Punktesammler der Liga. Vor ihm stehen Stars wie der Kubaner Fernando Hernandez (180 Punkte, acht Spiele) und Wilfredo Leon (143 Punkte, sieben Spiele).

Rychlicki wurde zudem schon zum MVP eines Spiels gewählt und bekam auch schon einen Spitznamen verpasst: Der Bomber. «Ich bin sehr glücklich darüber, wie es bisher gelöaufen ist. trotzdem will ich nich allzu sehr auf diese individuellen Statistiken eingehen. Wichtig ist, dass das Team gewinnt und in der Tabelle weiter nach oben klettert», sagt der ehemalige Spieler des VC Strassen. Nach sieben Spieltagen liegt Ravenna vor dem Duell mit Top Volley Latina (10. Platz) am Sonntag mit drei Siegen und vier Niederlagen auf Rang acht der Tabelle. Rychlicki genießt jeden Augenblick in der italienischen Liga: «Es ist fantastisch. Ich hoffe, dass ich mein Niveau noch weiter steigern kann.»

Besonders die Fankultur in Italien hat es Rychlicki angetan: «Bei Heimspielen hatten wir bereits 3.600 Zuschauer. Selbst wenn es nur 1.500 sind, ist die Atmosphäre außergewöhnlich. Fast jedes Spiel ist bis zum Ende spannend und selbst die Mannschaften im Tabellenkeller haben Superspieler, die ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte.»

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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