Auktion – Bonnie und Clyde bringen Bares
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AuktionBonnie und Clyde bringen Bares

80 Jahre nach ihren Raubzügen durch die USA sind die Waffen des legendären Gangsterpaares Bonnie und Clyde für mehr als 200 000 Dollar versteigert worden.

Wie im Film - aber echt: Bonnie und Clydes «Tommy Gun». (Bild: Keystone)

Wie im Film - aber echt: Bonnie und Clydes «Tommy Gun». (Bild: Keystone)

Schon zu Lebzeiten galten sie als Legende. Und auch heute noch verkörpern Bonnie und Clyde das Bild des brutalen, aber romantischen Gangsterpärchens. Demnach ist es nur logisch, dass eine Versteigerung ihrer Waffensammlung Höchstpreise erzielt.

Alleine schon ihre Schrotflinte brachte nach Angaben des Auktionshauses Mayo Auction & Realty am 21. Januar 2012 in Kansas City in Missouri 80 000 Dollar. Für die Maschinenpistole wurden sogar 130 000 Dollar gezahlt. Beide gingen an einen anonymen Onlinebieter von der Ostküste der USA.

Die Waffen wurden nach Angaben des Auktionshauses 1933 nach einer Schießerei im Städtchen Joplin, Missouri, gefunden und einem Polizisten übergeben. Dessen Urenkel habe sie jetzt verkauft.

Es handelt sich um eine Winchester-Schrotflinte und eine Thompson- Maschinenpistole - die legendäre «Tommy Gun» mit dem runden Magazin, die zum festen Repertoire aller Gangsterfilme gehört.

Bonnie und Clyde durchstreiften Anfang der 1930-er Jahre raubend und mordend die USA. 1934 wurden sie von der Polizei erschossen. 1967 wurden sie im gleichnamigen Film von Faye Dunaway und Warren Beatty dargestellt.

(L'essentiel online/obi/sda)

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