Mohammed-Karikaturen – Brandanschlag auf deutsche Zeitung

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Mohammed-KarikaturenBrandanschlag auf deutsche Zeitung

Die «Hamburger Morgenpost» hatte nach dem Terroranschlag in Frankreich Karikaturen von «Charlie Hebdo» abgedruckt. Jetzt wurde die Zeitung Opfer eines Brandanschlags.

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Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag einen Brandanschlag auf das Gebäude der Hamburger Morgenpost verübt. Die Zeitung hatte nach den islamistischen Anschlägen in Paris Mohammed-Karikaturen nachgedruckt.

Gegen 2.22 Uhr seien Steine und ein Brandsatz durch Fensterscheiben des Gebäudes geschleudert worden, sagte ein Mitarbeiter des Lagezentrums der Polizei am Morgen. Im Tatzusammenhang würden bereits zwei Personen überprüft.

Feuer in zwei Räumen

Das Feuer in zwei Räumen habe zügig gelöscht werden können, sagte der Polizeimitarbeiter. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren.

Ob es einen Zusammenhang mit dem Nachdruck der Mohammed-Karikaturen der Morgenpost gebe, sei «die zentrale Frage». Es sei aber noch zu früh, dazu Stellung zu nehmen, sagte er. Die Vermutung liege aber nahe. Nähere Einzelheiten zu den Verdächtigen, die von der Polizei überprüft werden, konnte er nicht machen.

«So viel Freiheit muss sein»

Zwei Islamisten hatten am Mittwoch in Paris die Redaktion der Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» angegriffen und in dem Gebäude und bei ihrer Flucht insgesamt zwölf Menschen getötet. Die beiden Männer wurden am Freitag von der Polizei erschossen.

Die Hamburger Morgenpost hatte am Donnerstag auf ihrer Titelseite Mohammed-Karikaturen aus «Charlie Hebdo» nachgedruckt. Die Schlagzeile lautete: «So viel Freiheit muss sein.»

(L'essentiel/sda)

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