Rücktritt als Ukip-Chef – Brexit-Gewinner Farage will «sein Leben zurück»

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Rücktritt als Ukip-ChefBrexit-Gewinner Farage will «sein Leben zurück»

Brexit-Befürworter Nigel Farage räumt seinen Posten als Ukip-Chef. Der Brexit-Wortführer sagte am Montag, er wolle «sein Leben zurückhaben».

Brexit-Gewinner Nigel Farage räumt den Chefposten bei seiner Ukip-Partei: «Ich will mein Leben zurück.»

Brexit-Gewinner Nigel Farage räumt den Chefposten bei seiner Ukip-Partei: «Ich will mein Leben zurück.»

Patrick Seeger

Der Chef der rechtspopulistischen britischen Partei Ukip, Nigel Farage, tritt als Parteichef zurück. Mit der Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union habe er sein politisches Ziel erreicht, sagte Farage am Montag vor Journalisten.

Der Brexit-Wortführer äußerte, er wolle «sein Leben zurückhaben». Es ist schon das zweite Mal, dass Farage seinen Rückzug als Parteichef ankündigt. Dieses Mal werde es aber endgültig sein, sagte er. Er werde seinen Sitz im Europäischen Parlament behalten, um die Brexit-Verhandlungen bis zum Ende mitzumachen.

Farage bleibt in der Ukip

Farage war neben dem Ex-Londoner Bürgermeister Boris Johnson der wichtigste Vorkämpfer des Austritts-Lagers vor dem EU-Referendum vom 23. Juni. 52 Prozent der Briten hatten für einen EU-Austritt gestimmt.

Er werde der Partei weiter angehören und deren politischen Kampf unterstützen, betonte Farage. Er stand seit 2010 an der Spitze der Unabhängigkeitspartei, bereits zuvor war er von 2006 bis 2009 UKIP-Parteichef gewesen.

Vor einer Woche hatte Farage noch im Europaparlament seinen Erfolg gefeiert. Er sagte, die EU solle mit Großbritannien ein gutes Handelsabkommen schließen, sonst seien auch deutsche Arbeitsplätze in Gefahr. Großbritannien werde nicht das einzige Land sein, das die Gemeinschaft verlasse.

Rechtspopulisten gratulierten Farage

Die Mehrheitsentscheidung der britischen Wähler gegen die EU sei ein «Licht der Hoffnung» für den übrigen Kontinent. Unterstützung bekam er von der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen. Von anderen Kollegen im EU-Parlament musste Farage sich Buhrufe anhören.

Update folgt

Nigel Farages Jubel nach der gewonnenen Brexit-Abstimmung:

(L'essentiel/afp)

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