Von Haushälterin – Britney der Körperverletzung beschuldigt
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Von HaushälterinBritney der Körperverletzung beschuldigt

Eine Angestellte des Popstars hat die Polizei eingeschaltet, nachdem es zu einem Konflikt gekommen ist. Britney Spears’ Anwalt nennt die Anschuldigungen «fabriziert».

So viele Gerichtstermine wie momentan hatte Britney Spears (39) schon lange nicht mehr. Seit sich die Entwicklungen rund um den Vormundschaftsfall der Sängerin intensiviert haben, berichten US-Medien beinahe wöchentlich von neuen Statements und Beschlüssen, mit denen der Anwalt Mathew Rosengart um die endgültige Befreiung seiner Klientin kämpft. Nun muss sich der ehemalige Bundesanwalt aber noch mit einer weiteren Angelegenheit von Britney auseinandersetzen: Einer Anschuldigung der Körperverletzung.

Britney Spears wird von ihrer Haushälterin vorgeworfen, sie geschlagen zu haben. Wie das Onlineportal der US-Nachrichtensendung NBC News berichtet, hat sich die Angestellte an die Polizei von Los Angeles gewandt, nachdem es am Montagmorgen im Zuhause des Popstars zu einer Auseinandersetzung gekommen sei.

Britney sei nach Hause gekommen und habe sie wegen einer Angelegenheit konfrontiert, schilderte die Haushälterin, deren Name nicht veröffentlicht wurde, gegenüber der Polizei. Sie gab an, dass Britney ihr im Streit auf die Hand geschlagen habe. Ihr Mobiltelefon sei dabei auf den Boden gefallen. Worum es bei der angeblichen Auseinandersetzung genau ging, ist allerdings nicht bekannt.

«Untersuchung hätte sofort geschlossen werden sollen»

Die Polizei untersucht laut NBC News den Vorfall momentan und wird den Bericht an den zuständigen Staatsanwalt weiterleiten. Er wird dann entscheiden, ob Anklage erhoben wird. In einem Statement betont Britneys Anwalt Rosengart, dass die Polizei das Ganze als «sehr geringfügiges Vergehen» einstuft und ihm gegenüber bestätigt hat, dass es zu «keinen Verletzungen» gekommen ist. Seine Meinung ist dennoch: «Das ist nichts anderes als eine fabrizierte ‹Er hat gesagt, sie hat gesagt›-Geschichte.»

Die Polizei hat versucht mit Britney in Kontakt zu treten, um sie zum Vorfall zu befragen. Bislang weigert sie sich. Rosengart scheint dennoch der Ansicht zu sein, dass die Sache schnell erledigt sein wird: «Jede Person kann eine solche Anschuldigung machen. Diese Untersuchung hätte sofort geschlossen werden sollen.» Der Anwalt meint, dass der Vorfall gar nie gemeldet worden wäre, wenn die Beschuldigte nicht Britney Spears heißen würde.

Streit um Vormundschaft geht weiter

Laut US-Medien dürfte es Rosengart wichtig sein, dass der Vorwurf der Körperverletzung schnell vom Tisch ist, damit er und seine Klientin sich auf den anhaltenden Vormundschaftsstreit konzentrieren können. Ob die Angelegenheit in den Verhandlungen zum Thema wird, bleibt abzuwarten.

Britneys Vater Jamie Spears (69), der zwar seinen freiwilligen Rücktritt als Vormund bekanntgegeben, aber noch nicht vollzogen hat, äußerte sich bislang noch nicht öffentlich zu den Vorwürfen gegen sein Tochter. Er hält jedoch weiterhin an der Meinung fest, dass eine vollständige Abschaffung von Britneys Vormundschaft kontraproduktiv wäre. Jamie Spears nennt seit Jahren Suchtprobleme und eine angeschlagene mentale Gesundheit als Gründe dafür, wieso es Britney nicht möglich sei, ein selbstständiges Leben zu führen.

(L'essentiel/Angela Hess)

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