Hochzeitsmotto – Bück dich und such!
Publiziert

HochzeitsmottoBück dich und such!

Alle warten darauf, dass sich Elizabeth Gray und Lewis Aubrey das «Ja, ich will» zuhauchen. Just in diesem Moment passiert das Malheur, das alle Hochzeitsgäste in die Knie zwingt.

Sie suchten, doch sie fanden nicht: Die Hochzeitsgesellschaft beim Suchen des fallengelassenen Eherings.

Sie suchten, doch sie fanden nicht: Die Hochzeitsgesellschaft beim Suchen des fallengelassenen Eherings.

Die Trauung von Elizabeth Gray und Lewis Aubrey in einer Londoner Kirche versprach großartig zu werden. Selbst das Wetter machte mit – nicht selbstverständlich in Großbritannien.

as Brautpaar stand schon vor dem Altar, alles wartete auf den Moment, in dem es sich das Jawort geben sollte, da passierte es: «Auf einmal hörte ich ein metallenes ‹Pling!›», erzählt der Bräutigam auf ABC News.

Der Vikar sprach aus, was sich alle dachten: «War das gerade der Ehering, der da zu Boden fiel?» Der Trauzeuge nickte zerknirscht – und schon ging die halbe Hochzeitswgesellschaft in die Knie, um nach dem widerspenstigen Ehering zu suchen.

Das stellte sich allerdings als schwieriger heraus als gedacht. «Ich dachte, der Ring sei gerade neben meinem Fuß gelandet», so Bräutigam Aubrey. «Doch er war spurlos verschwunden.»

Blumenarrangements wurden in die Höhe gehoben, Läufer umgekrempelt, jede Ritze abgesucht, doch niemand fand den Hochzeitsschmuck. «Ich habe sechs Monate damit verbracht, den perfekten Hochzeitsring zu finden», so der zunehmend frustrierte Aubrey. «Ging er jetzt wirklich vor den Augen der ganzen Verwandtschaft verloren?»

«Wie Frodo in ‹Herr der Ringe›»

Nach langem ergebnislosen Suchen entschloss man sich, den Ring von Aubreys Mutter für die Trauung zu verwenden. «Es fühlte sich richtig an, Mamis Ring zu nehmen, weil auch er etwas bedeutet», sagte Lewis Aubrey.

Nach der Trauung mit Mammas Segen und zweckentfremdetem Ring ging die Gesellschaft dinieren und feiern. Der Vikar indes hatte Gottes Hilfe auf seiner Seite. Stunden später stiess er zur Hochzeitsgesellschaft hinzu – mit dem Ring. Das güldene Kleidod war hinter einen Vorhang gerollt und in einer Ritze im Kirchenboden steckengeblieben.

Aubrey: «Mein Bruder, der ungeschickte Trauzeuge, hielt den Ring vor sich hoch wie Frodo in ‹Herr der Ringe› und es gab einen riesengroßen Applaus. Der Vikar ist unser Held.»

(L'essentiel Online/gux)

Deine Meinung