Ein Todesopfer, 28 Verletze – Bus stürzt auf Capri die Böschung zum Strand hinab

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Ein Todesopfer, 28 VerletzeBus stürzt auf Capri die Böschung zum Strand hinab

Auf der Ferieninsel Capri hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet: Ein Kleinbus durchbrach eine Sicherheitsabsperrung und stürzte in Strandnähe mehrere Meter in die Tiefe.

Ein Kleinbus ist am Donnerstagmorgen auf der italienischen Ferieninsel Capri eine Böschung hinuntergestürzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Hafens Marina Grande, einem beliebten Badeort. Dabei kam eine Person ums Leben. Laut «Corriere della Sera» handelt es sich bei dem Toten um den Fahrer. Weitere 28 Menschen wurden beim Unglück verletzt – darunter vier schwer. Auch ein Kind erlitt mehrere Brüche und musste mit einem Rettungshelikopter ins Krankenhaus Santobono von Neapel geflogen werden.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Busfahrer aufgrund eines gesundheitliches Problem die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Laut italienischen Medien waren etwa 20 Passagiere an Bord, als der Bus eine Sicherheitsabsperrung an der Straße durchbrach und in Strandnähe von einem Abhang knapp sechs Meter in die Tiefe stürzte und mitten in der Badeanstalt «Da Gemma» landete.

Seilbahn defekt, Touristen wurden auf Minibusse umgebucht

Augenzeugen berichten von einem lauten Knall. Viele Strandbesucherinnen und -besucher seien in Panik Richtung Meer geflohen, schreibt «Corriere della Sera» weiter. «Das hätte in einer Tragödie enden können», sagt der Betreiber der Badeanstalt «Da Gemma» zu «Il Messagero». Er habe große Angst gehabt – vor allem um seine Gäste: «Der Bus durchbrach die Schranke und rollte herunter.»

An diesem Donnerstag war der Verkehr zwischen dem Zentrum Capris und Marina Grande besonders chaotisch, weil die Seilbahn von Marina Grande wegen eines technischen Problems gesperrt war. Die Touristinnen und Touristen wurden auf Kleinbusse umgebucht.

(L'essentiel/Karin Leuthold)

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