Mehrere Tote – Busfahrer sagt, Bremsen hätten versagt

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Mehrere ToteBusfahrer sagt, Bremsen hätten versagt

In Moskau ist ein Bus eine Fußgängerunterführung hinunter gerast. Mehrere Menschen sind ums Leben gekommen.

In Moskau ist ein Bus eine Treppe zu einer U-Bahn-Station hinuntergefahren. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, sind beim Vorfall mindestens vier Personen ums Leben gekommen.

Vier Tote, 15 Verletzte

Die Polizei bestätigt der russischen Nachrichtenagentur Tass, dass mindestens vier Personen gestorben sind, mindestens zehn weitere wurden verletzt. Der Vorfall soll sich an der Kutuzovsky Avenue nahe der Metrostation Slavyansky Bulvar ereignet.

Beim Bus handelt es sich um einen Linienbus. Dieser ist zuerst in eine Menschenmenge gefahren. In der Treppe zu einer Unterführung ist der Bus schließlich stecken geblieben. Gemäß unbestätigten Berichten ist der Fahrer des Busses festgenommen worden. Durch den Vorfall sollen vier Personen ums Leben gekommen sein, 15 Fußgänger wurden verletzt.

Dieses Video soll zeigen, wie der Bus in die Fußgängerunterführung fährt.

17 Jahre im Dienst

Wie die Nachrichtenagentur Tass meldete, arbeitete der Busfahrer seit 17 Jahren für die städtische Busgesellschaft der Millionenmetropole.

Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach den Angehörigen der Opfer über den Kurzbotschaftendienst Twitter sein Beileid aus und ordnete zugleich eine Überprüfung des gesamten städtischen Fuhrparks an.

Laut der Nachrichtenagentur Interfax handelt es sich beim Fahrer um einen Russen. Er sei nicht alkoholisiert gewesen.

Arbeitstag

Der Heutige Montag ist in Russland ein gewöhnlicher Arbeitstag, denn das Orthodoxe Weihnachtsfest wird am 7. Januar gefeiert. Am Ort des Vorfalls, der Hauptstrasse Kutusowski Prospekt im Westen der Stadt, befindet sich ein vielbesuchtes Einkaufszentrum.

Bremsversagen

Der Heutige Montag ist in Russland ein gewöhnlicher Arbeitstag, denn das Orthodoxe Weihnachtsfest wird am 7. Januar gefeiert. Am Ort des Vorfalls, der Hauptstraße Kutusowski Prospekt im Westen der Stadt, befindet sich ein vielbesuchtes Einkaufszentrum.

Bergung

Der Einsatz der Rettungskräfte dauert auch nach Einbruch der Dunkelheit an. Bilder zeigen, wie versucht wird, den Bus mit Seilen die Treppe hochzuziehen. Verletzte wurden mit mehreren Helikoptern in Spitäler geflogen.

Terrorakt?

Auf russischen Seiten wurde im Internet rasch über einen Terrorakt spekuliert. Moskau ist vor allem in den 2000er Jahren immer wieder Schauplatz schwerer Anschläge gewesen. Und im April dieses Jahres hatte ein islamistischer Selbstmordattentäter in der U-Bahn von St. Petersburg 14 Menschen und sich selbst in die Luft gesprengt.

Volle Straßen

Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin kündigte eine Überprüfung des städtischen Fuhrparks an.

In der Woche vor Neujahr, dem wichtigsten Familienfeiertag im Jahr, machen viele Russen ihre Einkäufe. Die Moskauer Straßen und Geschäfte sind deshalb voller Menschen.

(L'essentiel)

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