Unglück bei Reims – Busfahrer steht ab Dienstag vor Gericht

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Unglück bei ReimsBusfahrer steht ab Dienstag vor Gericht

STEINSEL/REIMS – Mehr als dreieinhalb Jahre nach einem Busunfall, bei dem zwei Schüler aus Steinsel und ihr Lehrer starben, beginnt am Dienstag in Reims der Prozess gegen den Busfahrer.

Der Bus war mit voller Wucht gegen ein Baufahrzeug geprallt.

Der Bus war mit voller Wucht gegen ein Baufahrzeug geprallt.

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Der Mann steht wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung vor Gericht. 39 Personen befanden sich im Bus, vier Erwachsene sowie 35 Kinder, als am 14. Juni 2007 auf der Autobahn A4 in der Nähe von Reims der furchtbare Unfall geschah. Zwei Schüler aus Steinsel und ihr 32-jähriger Lehrer starben.

Sie gehörten zwei Klassen an, die zu einem Ausflug nach Paris unterwegs waren. Der Busfahrer von Voyages Ecker war von der Fahrbahn abgekommen. Er soll wenige Sekunden abgelenkt gewesen sein, da er versuchte, den Videorekorder in Gang zu bringen. Der Mann hatte daher nicht gesehen, dass Bauarbeiten am Straßenrand angekündigt worden waren.

Der Bus prallte mit voller Wucht gegen ein Baufahrzeug, das auf dem Seitenstreifen stand. Der Lehrer und ein Kind waren sofort tot, ein weiteres Kind starb eine Woche später an seinen schweren Verletzungen. Drei Passagiere, darunter auch der Busfahrer, wurden schwer verletzt.

L'essentiel Online/Patrick Théry

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