Lëtzebuerger Filmpräis – «Capitani», «Bad Banks», «An Zéro» – Wer wird prämiert?
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Lëtzebuerger Filmpräis«Capitani», «Bad Banks», «An Zéro» – Wer wird prämiert?

LUXEMBURG – Am Mittwoch wurden die Nominierungen für den Lëtzebuerger Filmpräis bekannt gegeben. Die Gewinner bekommen am 26. November ihren Preis.

Wer bekommt am 26. November die Trophäe?

Wer bekommt am 26. November die Trophäe?

Wer werden die Nachfolger von «Gutland» und Vicky Krieps? Guy Daleiden, Direktor des Filmfund Luxembourg, und Yann Tonnar, Präsident der Luxemburger Filmakademie («D'Filmakademie»), haben am Mittwoch die 9. Ausgabe des Lëtzebuerger Filmpräis offiziell eröffnet und die Nominierten in den verschiedenen Kategorien bekannt gegeben.

Zwei wichtige Neuerungen in diesem Jahr: ein zweistufige Abstimmungssystem – «im Einklang mit anderen europäischen Filmakademien» – und zwei neue Preise. Der Preis für die beste Musik und der Preis für die beste Interpretation, der nun erstmals für beide Geschlechter vergeben wird. der jetzt mit den Preisen für den besten Darsteller und die beste Darstellerin geteilt wird.

In der Kategorie «Beste Darstellerin» sind zwei große Schauspielerinnen im Rennen: Sophie Mousel für ihre Rolle in «Capitani» und Désirée Nosbusch für ihre Darstellung der Cristelle Leblanc in «Bad Banks» (Staffel 2). Mit dabei sind außerdem Larisa Faber («Angelo»), Magaly Teixeira («Coyotes») und Fabienne Hollwege («An Zero – Wie Luxemburg verschwand»).

Das auf Arte ausgestrahlte Doku-Drama, das einen Atomunfall im Kraftwerk Cattenom thematisiert, ist im Wettbewerb um den besten Dokumentarfilm.

Auch aus «Capitani» sind zwei Männer für den Titel des besten Schauspielers im rennen: Luc Schiltz und Jules Werner. Ebenso wie Jérôme Varanfrain («Deux»), Nilton Martins («Sawah») und André Jung («De Superjhemp retörns»).

Die beiden letztgenannten Filme stehen im Wettbewerb um den Preis für den besten luxemburgischen Spielfilm neben «Escapada», «Hytte» und «Peitruss».

Unter den Zeichentrickfilmen, einem Genre, in dem Luxemburg auch international mitmischt, kämpfen «Les hirondelles de Kaboul», «Pachamama» und «Wolfwalkers» gegeneinander. Die 400 Mitglieder der Luxemburger Filmakademie haben bis zum 19. November um Mitternacht Zeit, ihre zweite Sstimme abzugeben. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 26. November 2021 im Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg statt.

(mc/L'essentiel)

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