Kino – «Capitani» räumt beim Lëtzebuerger Filmpräis ab

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Kino«Capitani» räumt beim Lëtzebuerger Filmpräis ab

LUXEMBURG - Die Serie hat am Freitagabend vier Trophäen gewonnen, darunter zwei Darstellerpreise. «De Superjhemp Retörns» ist zum besten luxemburgischen Film gekürt worden.

 Sophie Mousel und Luc Schiltz in «Capitani».

Sophie Mousel und Luc Schiltz in «Capitani».

«Nach einer viel zu langen Pause sind wir wieder zusammengekommen, um den luxemburgischen Film zu feiern», sagte die Schauspielerin Clara Hertz, Co-Moderatorin des Abends. Auch wenn schließlich Masken getragen werden mussten und der Empfang am Ende des Abends aufgrund der Gesundheitslage abgesagt wurde, war die Stimmung bei der ersten Verleihung des Lëtzebuerger Filmpräis seit 2018 gut.

Die Serie «Capitani», die durch Netflix ein riesiger Publikumserfolg ist, hat am Freitagabend ganze vier Preise abgeräumt: bester männlicher Darsteller (Luc Schiltz), beste weibliche Darstellerin (Sophie Mousel), beste TV- und Neue-Medien-Produktion sowie den zum besten kreativen Beitrag in einem fiktionalen Werk. Der Regisseur Christophe Wagner sagte: «Ein Regisseur ist nicht allein am Set und macht zufällig etwas Gutes, danke an das Team, ich liebe euch». Sophie Mousel sagte: «Das ist mein erster Preis, das bedeutet mir sehr viel».

«De Superjhemp Retörns» als bester Film ausgezeichnet

Zu den weiteren großen Gewinnern der neunten Ausgabe gehörten der Animationsfilm «Wolfwalkers», der zwei Preise gewann, «Les Hirondelles de Kaboul», der als bester Spielfilm (Animation) und «Collective», der als bester Film (Fiktion) ausgezeichnet wurde. «An Zéro - Comment le Luxembourg a disparu», gewann als bester Dokumentarfilm und «De Superjhemp Retörns» als bester luxemburgischer Film. Das Werk von Regisseur Félix Koch war Ende 2018 erschienen und konnte seither nicht ausgezeichnet werden.

«Die Zeremonie war ein Spiegelbild des luxemburgischen Kinos. Am Anfang haben wir nicht so recht daran geglaubt, aber wir haben nie aufgegeben», sagte Fred Neuen, Co-Moderator des Abends, der im Zeichen der Selbstironie stand.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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