Verrückter Werbespot – Céline Dion entwirft genderneutrale Kindermode

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Verrückter WerbespotCéline Dion entwirft genderneutrale Kindermode

Die kanadische Sängerin hat mit dem Kindermode-Brand Nununu zusammengearbeitet und eine genderneutrale Kollektion herausgebracht – samt crazy Werbespot.

ARCHIV - 09.11.2013, Sachsen-Anhalt, Halle: Die kanadische Sängerin Celine Dion singt in der ZDF-Show «Wetten, dass..?». (zu dpa "Céline Dion hört in Las Vegas auf" vom 24.09.2018) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 09.11.2013, Sachsen-Anhalt, Halle: Die kanadische Sängerin Celine Dion singt in der ZDF-Show «Wetten, dass..?». (zu dpa "Céline Dion hört in Las Vegas auf" vom 24.09.2018) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

jan Woitas

Céline Dion hält so gar nichts von Gender-Klischees. Darum hat sie ihre achtjährigen Zwillinge Eddy und Nelson und auch den 17-jährigen René-Charles frei vom Geschlechter-Schubladendenken erzogen – und so erstaunte es auch nicht, dass sich ihre Söhne bei einem Besuch im Disneyland lieber als Minnie statt Micky Mouse verkleideten. Die 50-Jährige will endgültig Schluss machen mit Geschlechter-Stereotypen und darum brachte sie jetzt eine Unisex-Kindermodekollektion namens Célinununu heraus.

In der Kollektion gibt's Hoodies, Hosen, Kleider, T-Shirts und Beanies für Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren. Die 70 Kleidungsstücke sollen Gender-Klischees durchbrechen, denn Blau für Jungs und Pink für Mädchen war einmal – Céline Dion setzt vorwiegend auf Grau und Schwarz mit zum Beispiel Stern- oder Totenkopf-Prints. Die Botschaft ist klar: Es wird Zeit für eine «New Order», wie der Slogan auf den T-Shirts verrät. Die Kollektion soll Kinder von den traditionellen Geschlechterbildern befreien und sie dazu inspirieren, ganz sie selbst zu sein.

Der Clip ist theatralisch und auch ein bisschen bizarr

Im Werbespot zur Kollektion wird's dann recht bizarr: Céline Dion bricht in ein Krankenhaus ein und stolziert in einen Raum voller Neugeborener, die in eine Jungs- und eine Mädchengruppe aufgeteilt sind. Die Sängerin pustet schwarzen Glitzer über die Babys und die pinken und blauen Strampler werden wie von Zauberhand durch schwarz-weiße Célinununu-Strampler ausgetauscht. Kurz darauf wird die 50-Jährige vom Sicherheitsdienst abgeführt – worauf sie selbstironisch mit «Macht mal halblang, ich bin Céline Dion!» reagiert.

(L'essentiel/Alisa Fäh/Friday)

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