Luxemburg – Chamber einigt sich auf ein Datum für neue CO2-Steuer

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LuxemburgChamber einigt sich auf ein Datum für neue CO2-Steuer

LUXEMBURG – Die Abgeordneten haben sich am Donnerstag auf das Datum geeinigt, an dem die neue Methode zur Berechnung der CO2-Emissionen von Neuwagen in Kraft treten soll.

Zur Berechnung der CO2-Emissionen von Autos soll eine neue Methode angewandt werden.

Zur Berechnung der CO2-Emissionen von Autos soll eine neue Methode angewandt werden.

Ab 1. Januar 2021 tritt die neue Methode zur Berechnung der CO2-Kraftfahrzeugsteuer in Kraft. Darauf einigten sich die Abgeordneten am Donnerstagmorgen im Mobilitätsausschuss. Ursprünglich sollte die neue Steuer schon am 1. März nach der neuen Methode berechnet werden. Aber die Abgeordneten beschlossen, ihre Einführung bis nach der Verabschiedung des Gesetzes zu verschieben, woraufhin sich das Dossier aufgrund der Pandemie und technischer Fragen verzögerte. Eine Änderung, die demnach Anfang 2021 in Kraft trete, soll im Herbst nach Rücksprache mit dem Staatsrat verabschiedet werden.

Ab nächstem Jahr werden deshalb die CO2-Emissionen von Autos auf der Grundlage des neuen WLT-Standards (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) berechnet – anstelle des seit den 1980er Jahren geltenden NEDC-Standards (New European Driving Cycle). Bei der Vorstellung des Textes im vergangenen Februar erklärte François Bausch, Minister für Mobilität, dass es sich «nicht um eine Erhöhung des Steuerbetrags für Autobahnfahrzeuge handelt, sondern um eine neue Methode zur Berechnung der CO2-Emissionen». Diese neue Methode werde dem Staat jedoch zusätzliche Einnahmen in der Größenordnung von etwa 20 Prozent bringen, was laut Gesetz etwa 1,5 Millionen Euro entspricht.

Laut François Bausch ist die neue Berechnungsmethode näher an den tatsächlichen Emissionen der Autos. Diese lägen etwa 20 bis 25 Prozent höher als die mit der alten Methode ermittelten Daten. Dennoch gelte ein Bestandsschutz. Betroffen sind demnach nur die Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2021 angemeldet werden.

(jw/L'essentiel)

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