Champions League – Chelseas letzte Chance im Insel-Knüller

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Champions LeagueChelseas letzte Chance im Insel-Knüller

Am Mittwoch steigt das 19. englische Duell in der Champions League zwischen Chelsea und Manchester United. Im zweiten Viertelfinal trifft Barcelona auf Schachtjor Donezk.

Der englische Knüller zwischen Manchester United und Chelsea verspricht Hochspannung. (Bild: Keystone/AP)

Der englische Knüller zwischen Manchester United und Chelsea verspricht Hochspannung. (Bild: Keystone/AP)

Für Chelsea ist gegen Manchester United der Vorstoß in die Halbfinals Pflicht, denn national sind die Blues kaum noch zu einem Titel fähig. Auf der Insel hat Chelsea (fast) alles verspielt: ausgeschieden in FA-Cup und Liga-Cup und in der Premier League nach dem enttäuschenden 1:1 in Stoke von Manchester United um acht (Verlust-)Punkte distanziert. Der erstmalige Gewinn der Champions League wird so zum Imperativ.

Gegen Manchester United hat Chelsea zuletzt gut ausgesehen. In der vergangenen Saison siegten die «Blues» zweimal, vor wenigen Wochen gab's ein 2:1 an der Stamford Bridge. «Dieser Sieg könnte der Knackpunkt gewesen sein. Wir haben uns nach einer Periode der Schwäche wieder gefunden», sagte Chelseas Offensivspieler Salomon Kalou.

Bei ManU sorgt(e) indes die Niederlage von Anfang März für rote Köpfe. Das Resultat war umstritten. Chelsea profitierte von einem zweifelhaften Penaltypfiff und einer nicht gegebenen Roten Karte gegen Verteidiger David Luiz. Coach Sir Alex Ferguson tobte: «Der Schiedsrichter war parteiisch.» Dafür wurde er mit einer Buße von 30 000 Pfund belegt - und konterte: «Fußball ist das einzige Geschäft, in dem man bestraft wird, wenn man die Wahrheit sagt.»

Barça empfängt unbequemen Gegner

Weniger Gift und Galle ist im anderen Viertelfinal-Hinspiel vom Mittwoch. Der FC Barcelona und Schachtjor Donezk deckten sich gegenseitig mit Lob ein. Vor allem der große Favorit aus Spanien strich konsequent die Stärken des in Westeuropa noch weitgehend unbekannten Widersachers heraus. «Sie haben vier sehr gute, junge Brasilianer und mit Mircea Lucescu einen listigen alten Hasen als Trainer», sagte Barças Coach Josep Guardiola.

In der Tat ist der bisherige Saisonverlauf von Schachtjor Donezk imponierend. Die Gruppenphase schloss die Mannschaft vor Arsenal auf Platz 1 ab, im Achtelfinal eliminierte sie die AS Roma mit sechs Toren. «Unser Weg ist noch nicht zu Ende», so Lucescu.

Barcelona ist trotzdem der große Favorit. Aber in Bestform präsentierte sich das Team zuletzt nicht. Der aufwändige Stil mit viel Laufarbeit ohne Ball fordert erste Opfer. In der Primera Division fehlten zuletzt bei Villarreal (1:0) mehrere Stammspieler gesperrt, verletzt, angeschlagen oder ausgelaugt. Ohne den erst nach der Pause eingetretenen Lionel Messi und den gesperrten Xavi war von der Kreativität nicht mehr viel zu sehen.

L'essentiel Online/20min.ch/si

Champions League Viertelfinale (Hinspiele)

Dienstag:

FC Chelsea - Manchester United

FC Barcelona - Schachtar Donezk

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