Corona in Luxemburg – CHEM setzt Besuche wegen Omikron aus
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Corona in LuxemburgCHEM setzt Besuche wegen Omikron aus

ESCH/ALZETTE – Die Krankenhaus-Gruppe im Süden des Landes hat am Freitag bekanntgegeben, dass die Besuche wegen der Omikron-Variante ausgesetzt wurden.

Besucher müssen aufgrund der Omikron-Variante nun erstmal draußen bleiben.

Besucher müssen aufgrund der Omikron-Variante nun erstmal draußen bleiben.

Die Omikron-Variante bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Betrieb der Krankenhäuser. So berichtet das Centre Hospitalier Émile-Mayrisch (CHEM) am Freitag, dass die explosive Verbreitung der Variante «eine signifikante Anzahl von Mini-Clustern innerhalb unserer Einrichtungen» verursacht hat, die sich in Esch/Alzette, Niederkorn und Düdelingen befinden.

Gleichzeitig führte das Phänomen «zu einem beispiellosen Anstieg von Covid-19-Fällen bei unserem Pflege- und medizinischen Personal, was uns dazu zwang, die Teams stark zu reorganisieren, um die abwesenden Personen zu kompensieren», schrieben die Krankenhausverantwortlichen in einer Pressemitteilung. Außerdem ist die Zahl der Corona-Patienten, die stationär behandelt werden, gestiegen (über 50 im CHEM). Und sie «erfordern eine schwere Pflege und besondere Vorsichtsmaßnahmen, was einen zusätzlichen Druck auf unser Personal ausübt».

Trotz «strenger Kontrollen an unseren Eingängen hat die Leitung des CHEM beschlossen, alle Besuche vollständig einzustellen, um das Risiko einer zusätzlichen Kontamination zu minimieren (...) um die Sicherheit unserer Patienten und unseres Personals zu gewährleisten». Diese Entscheidung gilt ab sofort bis auf weiteres. Die einzigen Ausnahmen sind Väter auf der Entbindungsstation, zwei Besucher gleichzeitig bei pädiatrischen Besuchen (von 15 bis 19 Uhr) und Besuche bei sterbenden Patienten, die rund um die Uhr nur mit ärztlicher Genehmigung stattfinden dürfen.

(L'essentiel)

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