Trend hält an – Chinas Bevölkerung wächst kaum noch
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Trend hält anChinas Bevölkerung wächst kaum noch

Im bevölkerungsreichsten Land der Welt setzt sich der Trend der letzten Jahre fort. Gleichzeitig schreitet die Überalterung schnell voran, was den Druck auf die Wirtschaft erhöht.

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China vermeldet erneut eine Abflachung der Geburtenrate.

China vermeldet erneut eine Abflachung der Geburtenrate.

Reuters
Zuletzt stieg die Zahl der Geburten 2016 leicht an, als die «Ein-Kind-Politik» abgeschafft wurde.

Zuletzt stieg die Zahl der Geburten 2016 leicht an, als die «Ein-Kind-Politik» abgeschafft wurde.

Reuters
Seither sinkt sie aber wieder beständig und bewegt sich langsam aber sicher auf ein Nullwachstum zu.

Seither sinkt sie aber wieder beständig und bewegt sich langsam aber sicher auf ein Nullwachstum zu.

Reuters

Chinas Bevölkerung ist 2021 erneut nur noch sehr langsam gewachsen. Wie das Pekinger Statistikamt am Montag berichtete, wuchs die chinesische Bevölkerung im abgelaufenen Jahr um 480.000 Menschen. Die Gesamtbevölkerung wurde mit 1,4126 Milliarden angegeben. Die Zahl der Geburten ging laut der offiziellen Angaben erneut drastisch um 11,5 Prozent auf 10,62 Millionen zurück. Damit rutschte auch die Geburtenrate im bevölkerungsreichsten Land mit 7,52 Neugeborenen auf 1000 Menschen weiter ab. Sie lag so niedrig wie seit mindestens 1978 nicht mehr.

Immer mehr Gründe gegen Kinder

Die Aufhebung der «Ein-Kind-Politik» in dem bevölkerungsreichsten Land hatte 2016 nur zu einem leichten Anstieg der Geburten geführt. Doch ist die Zahl seither jedes Jahr weiter gefallen. Das Statistikamt nannte am Montag unter anderem die Corona-Pandemie als Ursache für den erneuten Rückgang bei Geburten. Doch auch die Gewohnheiten von Frauen hätten sich verändert. Experten weisen schon lange auf die hohen Kosten für Wohnraum, Ausbildung und Gesundheit sowie die schwindende Bereitschaft zur Heirat hin.

Wegen der rückläufigen Geburten und relativ stabil bleibender Todesfälle bewegt sich China nach Expertenangaben auf ein Nullwachstum in der Entwicklung der Bevölkerung zu, die den Erwartungen nach in ein paar Jahren dann schrumpfen dürfte. Auch schreitet die Überalterung der Gesellschaft schnell voran. Zunehmend weniger Werktätige müssen in der zweitgrößten Volkswirtschaft immer mehr alte Leute versorgen.

(L'essentiel/DPA/bho)

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