Ehefrau erkrankt – Chuck Norris beendet Film-Karriere

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Ehefrau erkranktChuck Norris beendet Film-Karriere

Seit vier Jahren ist es still um Chuck Norris. Jetzt legt der legendäre Schauspieler seine Karriere endgültig auf Eis.

Er galt als stärkster Mann der Welt. Zahlreiche Witze handeln von seiner mutmaßlichen Unbesiegbarkeit. Doch jetzt ist Chuck Norris auf einen Gegner getroffen, den er nicht bezwingen kann: die schwere Krankheit von Ehefrau Gena.

«Ich habe meine Karriere aufgegeben», sagt der 77-Jährige zum US-Magazin «Good Health». Er kümmere sich jetzt um Gena. «Mein ganzes Leben dreht sich darum, sie am Leben zu erhalten.» Seine Frau leidet seit vier Jahren unter schweren Nierenproblemen und Nervenschmerzen.

«Schmerzen wie Säure im Körper»

Das Ehepaar führt dies auf die Injektion eines gadoliniumhaltigen Kontrastmittels bei MRT-Untersuchungen zurück. Laut Welt.de kann sich das Schwermetall unter bestimmten Bedingungen im Gewebe ablagern und zu Folgeerkrankungen führen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur habe deshalb 2016 die Zulassung für bestimmte Kontrastmittel aufgehoben.

Gena Norris wurden laut eigener Aussage im Jahr 2013 innerhalb von acht Tagen drei Injektionen verabreicht. Sie habe ihre rheumatische Arthritis abklären lassen wollen. Kurz danach seien die Schmerzen unerträglich geworden. Sie habe unter Atembeschwerden und Muskelschwäche gelitten. «Ich habe mich gefühlt, als wäre mein Körper voller Säure», wird die 54-Jährige in US-Medien zitiert.

Chuck Norris verklagt Pharmakonzerne

Beim sechsten Krankenhaus-Besuch habe sie eine mögliche Gadolinium-Vergiftung angesprochen. Die Ärzte gingen nicht darauf ein, erzählt sie. Der Zusammenhang sei erst später von einem anderen medizinischen Zentrum erkannt worden.

Das Ehepaar ist überzeugt vom Ursprung der Krankheit und hat deshalb laut ABC News am Obersten Gerichtshof von San Francisco Klage gegen verschiedene Pharmafirmen eingereicht. Die Familie Norris fordert zehn Millionen Dollar. Die Behandlung mit alternativmedizinischen Methoden habe sie bislang gut zwei Millionen Dollar gekostet.

Gena Norris muss offenbar rund um die Uhr betreut werden, wie die «Daily Mail» schreibt. Ihr Mann habe sich liebevoll um sie gekümmert. «Chuck hat neben mir auf der Couch geschlafen. Er hat mich nie allein gelassen.» Inzwischen gehe es ihr etwas besser. Doch der Kampf sei noch längst nicht gewonnen.

(L'essentiel/bbe)

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