Add-On – «Civilization VI: Rise and Fall» überrascht

Publiziert

Add-On«Civilization VI: Rise and Fall» überrascht

Jede Menge neue Völker und spannende neue Ideen: Das «Civilization»-Add-on «Rise and Fall» bietet mehr als übliche Erweiterungen.

Die «Civilization»-Reihe von Sid Meier gehört zu den absoluten Klassikern unter den Strategiespielen. Auch der sechste Teil war ein Hammer und unterstrich den Nimbus des Völkerspiels. Entsprechend groß waren die Erwartungen an «Rise and Fall», zumal bisherige Add-ons dem Ringen um die Vorherrschaft jeweils eine besondere Note verliehen – und im Vorfeld tief greifende Änderungen angekündigt wurden.

Tatsächlich bietet «Rise and Fall» mit der Zeitalter-Regelung ein völlig neues Feature. Dabei unterscheiden sich die Epochen voneinander, indem sie spezifische Boni und Möglichkeiten bieten. Auch das neue Loyalitätsprinzip ist eine Überraschung, weil es das Gameplay beeinflusst: Städte sind loyal, solange es den Bewohnern gut geht oder mit Gouverneuren – auch diese sind neu – nachgeholfen wird.

Abzüge in der B-Note

Neben diesen Innovationen gibt es zusätzlich acht spielbare Zivilisationen: Indien, Cree, Georgien, Niederlande, Schottland, Korea, Mongolei, Mapuche und Zulu. Allesamt bieten sie spezifische Einheiten und Agenden; zudem lassen sich nun Allianzen bilden, die ein dynamisches Eigenleben entwickeln.

Letztlich treffen aber nicht alle Neuerungen ins Schwarze. Die Zeitalter-Regelung etwa verändert den ursprünglichen Spielcharakter von «Civilization 6» doch ziemlich stark. Statt Strategie steht plötzlich Action respektive der Wettbewerb im Zentrum. Immerhin muss sich «Rise and Fall» einen Vorwurf nicht anhören – eines jener Add-ons zu sein, das Fans nur das Geld aus der Tasche zieht.

(L'essentiel/20M)

Deine Meinung