Santé: Corona-Maßnahmen werden in Luxemburg weiter gelockert

Publiziert

SantéCorona-Maßnahmen werden in Luxemburg weiter gelockert

LUXEMBURG – Das neue Covid-Gesetz, das bis zum 31. März 2023 gültig ist, wurde am Donnerstagnachmittag in der Abgeordnetenkammer einstimmig verabschiedet.

Beautiful caucasian young woman with disposable face mask. Protection versus viruses and infection. Woman showing thumb up. Woman wearing medical face protection mask

Luxemburg ist mit dem Virus noch nicht fertig, aber die Anti-Covid-Maßnahmen werden noch ein wenig gelockert. Ein neues Covid-Gesetz, das bis zum 31. März 2023 gültig ist, wurde am Donnerstagnachmittag in der Abgeordnetenkammer einstimmig verabschiedet. Die wichtigste Neuerung ist, dass die Isolationsdauer nach einem positiven Test von sieben auf vier Tage verkürzt wird. Dies soll verhindern, dass zu viele Krankmeldungen zu Problemen in der Arbeitswelt führen.

Wenn die Symptome nach dem vierten Tag anhalten, soll erneut ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden, um die Krankschreibung zu verlängern. Außerdem bleibt die Maskenpflicht in Altenheimen und Krankenhäusern bestehen. Der CovidCheck hingegen ist nicht mehr vorgeschrieben, wird aber weiterhin im Gesetz definiert, damit er bei Bedarf wieder eingeführt werden kann, z. B. wenn sich ein oder mehrere große Cluster bilden.

Es sei daran erinnert, dass Luxemburg, wie andere Länder in Europa auch, seit Herbstbeginn einen Anstieg der Ansteckungen vermerkt. Zwischen dem 6. und dem 13. Oktober stieg die Zahl der neuen Fälle (insgesamt 3004) um fast 30 Prozent, während die Reinfektionen (1246) um 42 Prozent zunahmen. Dahingegen empfehlen die Gesundheitsbehörden eine vierte Impfdosis für alle Personen ab 60 Jahren, 12- bis 59-Jährige mit Komorbiditäten, die sie für schwere Formen von Covid-19 anfällig machen, Immunsupprimierte, schwangere Frauen und Gesundheitsfachkräfte.

Wie stehst du zu den Maßnahmen?

(pp)

Deine Meinung

4 Kommentare