33-fach erhöhte Gefahr - Covid-19 erhöht das Lungenembolie-Risiko noch Monate nach der Infektion

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33-fach erhöhte GefahrCovid-19 erhöht das Lungenembolie-Risiko noch Monate nach der Infektion

Wer sich mit dem Coronavirus ansteckt, kann auch weit nach der Infektion noch Probleme haben. Das zeigen Studien aus Schweden und der Schweiz. 

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Gleich zwei neue Studien zeigen, dass «von Covid-19» genesen nicht gleichbedeutend mit «von Covid-19 geheilt» ist – und die Erkrankung mitunter schwerwiegende Folgen haben kann. 

Gleich zwei neue Studien zeigen, dass «von Covid-19» genesen nicht gleichbedeutend mit «von Covid-19 geheilt» ist – und die Erkrankung mitunter schwerwiegende Folgen haben kann. 

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Laut der im Fachjournal «BMJ» veröffentlichten Studie, für die die Daten aller positiv Getesteten in Schweden untersucht wurden, haben Infizierte auch sechs Monate nach der Infektion noch ein 33-fach erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie, bei der ein Blutgerinnsel Arterien in der Lunge blockiert. 

Laut der im Fachjournal «BMJ» veröffentlichten Studie, für die die Daten aller positiv Getesteten in Schweden untersucht wurden, haben Infizierte auch sechs Monate nach der Infektion noch ein 33-fach erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie, bei der ein Blutgerinnsel Arterien in der Lunge blockiert. 

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Auch die Gefahr einer tiefen Venenthrombose – ein Blutgerinnsel, das normalerweise in den Beinen entsteht – war bis zu drei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus um das Fünffache erhöht. Menschen mit einer schweren Covid-Erkrankung oder Vorerkrankungen waren besonders gefährdet.

Auch die Gefahr einer tiefen Venenthrombose – ein Blutgerinnsel, das normalerweise in den Beinen entsteht – war bis zu drei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus um das Fünffache erhöht. Menschen mit einer schweren Covid-Erkrankung oder Vorerkrankungen waren besonders gefährdet.

Wikimedia Commons/Scientific Animations/CC BY-SA 4.0

Corona-Infizierte haben einer Studie zufolge bis zu ein halbes Jahr nach der Ansteckung ein erhöhtes Risiko für die Bildung schwerer Blutgerinnsel. Der am Donnerstag in der Fachzeitschrift «BMJ» veröffentlichten Studie zufolge hatten die Infizierten auch sechs Monate nach der Infektion noch ein 33-fach erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie, bei der ein Blutgerinnsel Arterien in der Lunge blockiert.

Auch die Gefahr einer tiefen Venenthrombose – ein Blutgerinnsel, das normalerweise in den Beinen entsteht – war bis zu drei Monate nach der Infektion mit dem Coronavirus um das Fünffache erhöht. Menschen mit einer schweren Covid-Erkrankung oder Vorerkrankungen waren besonders gefährdet. Aber auch bei Personen mit leichten Erkrankungen, die keinen Krankenhausaufenthalt erforderten, war die Gefahr einer Lungenembolie und einer tiefen Venenthrombose höher.

Dass eine Corona-Infektion das Risiko von Blutgerinnseln erhöht, war bereits bekannt. Neu ist hingegen die Erkenntnis, wie lange das Risiko anhält. Die Forschenden hatten für die Studie die Daten von einer Million Menschen in Schweden herangezogen, die zwischen Februar 2020 und Mai 2021 positiv auf das Virus getestet wurden. Diese wurden mit vier Millionen Menschen verglichen, die nicht positiv waren.

Die Forschenden stellten fest, dass in früheren Infektionswellen das Risiko der Blutgerinnsel höher war als mit dem Fortschreiten der Pandemie. Sie erklärten dies mit der steigenden Impfrate und besseren Behandlungsmethoden.

(L´essentiel/Fee Anabelle Riebeling)

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