Politik – CovidCheck-Petition knackt die 4500 Unterschriften
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PolitikCovidCheck-Petition knackt die 4500 Unterschriften

LUXEMBURG - Eine öffentliche Petition gegen den CovidCheck hat mehr als 4.500 Unterschriften erhalten. Sie wird daher Gegenstand einer Debatte in der Kammer sein müssen.

Der CovidCheck ist erneut Gegenstand einer erfolgreichen Petition.

Der CovidCheck ist erneut Gegenstand einer erfolgreichen Petition.

Vincent Lescaut

Nach ihrer Freischaltung hat die Petition gegen den CovidCheck insgesamt 5.807 Unterschriften gesammelt. Sie wird somit Gegenstand einer öffentlichen Debatte in der Chamber sein. In dem Text wird gefordert, dass der CovidCheck «nicht mehr verlangt werden soll.» Stattdessen sollen Negativtests, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssten – auch für Geimpfte.

Der Verfasser der Petition ist der Ansicht, dass der CovidCheck eine Diskriminierung zwischen Geimpften und Ungeimpften darstellt. Er möchte «die Zwänge und Diskriminierungen aufheben, die entstehen, um die Ungeimpften zu zwingen, nachzugeben und sich impfen zu lassen». Seiner Meinung nach, schützt die Impfung weder vor einer Infektion noch vor einer Übertragung des Virus. Die am Mittwochabend veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die Inzidenzrate des Virus bei ungeimpften Personen doppelt so hoch ist wie bei Geimpften (300 Fälle pro 100.000 bei geimpften Personen, 600 bei ungeimpften Personen).

Der Termin für diese Debatte, an der der Antragsteller sowie die zuständigen Minister und Abgeordnete teilnehmen werden, ist noch nicht bekannt. Es wird die 49. Debatte im Zusammenhang mit einer Petition sein, die 4500 Unterschriften erreicht hat.

(jw/L'essentiel)

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