Solidaritätsaktion – Cristiano Ronaldo trifft mit Kunstblut auf der Wange

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SolidaritätsaktionCristiano Ronaldo trifft mit Kunstblut auf der Wange

Die Fußballprofis in Italien spielten mit einem roten Fleck im Gesicht. Dahinter steckt eine Solidaritätsaktion.

«Nicht eine mehr»: Unter diesem Motto spielten Italiens Fußballer am vergangenen Wochenende. Dabei handelt es sich um eine Solidaritätsaktion anlässlich des internationalen Tages der Vereinten Nationen zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Zu diesem Anlass schmieren sich die Profis rote Farbe, roten Lippenstift oder auch Kunstblut ins Gesicht. In sozialen Medien posteten zahlreiche Stars Bilder mit ihrer Bemalung, um auf die Kampagne aufmerksam zu machen.

Damit will auch der Fußball ein Zeichen setzen, denn kommt es fast wöchentlich zu Beziehungsdelikten. Allein im Jahr 2017 wurden 113 Frauen von Ehemännern, Lebenspartnern oder einer anderen männlichen Vertrauensperson getötet. Außerdem kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, dass nur acht von 31 Ländern in Europa den Sex ohne Einwilligung als Vergewaltigung definieren.

Deshalb sorgte Cristiano Ronaldos Kunstblut-Wischer bei Juves 2:0-Sieg gegen SPAL Ferrara (Ronaldo traf zum 1:0) im Gesicht für Aufsehen. Schließlich sieht sich der Portugiese mit einem Vergewaltigungsvorwurf konfrontiert. Die US-Amerikanerin Kathryn Mayorga beschuldigt Ronaldo, sie im Juni 2009 in Las Vegas in einem Hotelzimmer vergewaltigt zu haben. Der Spiegel veröffentlichte darauf Dokumente, die den Fußballstar zusätzlich belasten. Für den 33-Jährigen, der entschieden dementiert, gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.

(L'essentiel/fas)

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