Impf-Situation in Luxemburg – CSMI empfiehlt zweite Dosis für Johnson & Johnson

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Impf-Situation in LuxemburgCSMI empfiehlt zweite Dosis für Johnson & Johnson

LUXEMBURG – Die Regierung hat am Freitag beschlossen, Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, eine zweite MRNA-Dosis anzubieten.

Nur 38.128 Dosen von Johnson & Johnson wurden in Luxemburg verimpft.

Nur 38.128 Dosen von Johnson & Johnson wurden in Luxemburg verimpft.

Eigentlich war für Luxemburger, die mit dem Johnson & Johnson-Vakzin geimpft worden sind, nur eine Dosis erforderlich. Am Freitag billigte die Regierung nun aber eine Stellungnahme des Hohen Rates für Infektionskrankheiten (CSMI), in welcher nun doch eine zusätzliche Dosis empfohlen wird.

Bei der zweiten Dosis handelt es sich um eine ergänzende Dosis eines MRNA-Impfstoffs von Biontech/Pfizer oder Moderna. In seiner Stellungnahme empfiehlt der CSMI diese zusätzliche Dosis nach einer Analyse der «Wirksamkeitsdaten des Impfstoffs gegen die derzeit in Luxemburg verbreitete Delta-Variante» . Die ergänzende Dosis soll den Schutz der Betroffenen ab vier Wochen nach der Johnson & Johnson-Impfung «optimieren», so der CSMI.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist bei weitem nicht der am häufigsten verabreichte in Luxemburg. Nach den neuesten Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) wurden im Großherzogtum 38.128 Dosen des Vakzins verimpft – von insgesamt mehr als 773.700 Injektionen.

(L'essentiel)

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