Esch-Schifflingen – Dänisches Team soll Industrieruine erschließen

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Esch-SchifflingenDänisches Team soll Industrieruine erschließen

ESCH/ALZETTE – Das dänische Architekturbüro Cobe Kopenhagen wird gemeinsam mit dem Luxemburger Unternehmen Agora die alte Industriebrache erschließen.

Eine Fläche von 62 Hektar soll wieder erschlossen werden.

Eine Fläche von 62 Hektar soll wieder erschlossen werden.

Editpress/Isabella Finzi

Ein dänisches Architekturbüro wird die städtebauliche Entwicklung der Industriebrachen von Esch-Schifflange übernehmen. Cobe Kopenhagen wird neben dem luxemburgischen Unternehmen Agora für das Projekt zuständig sein, so hieß am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Die Entscheidung wurde von dem Koordinierungsausschuss getroffen, der sich aus der Regierung, ArcelorMittal und den betroffenen Kommunen zusammensetzt.

Cobe Kopenhagen wurde aus vier internationalen Teams in einem Auswahlverfahren bestimmt und soll nun die Revitalisierung des von 1871 bis 2012 betriebenen Standortes vorantreiben. Ziel sei es, «eine Landschaftsstadt» zu entwerfen und «eine autofreie Stadt zu fördern», heißt es von Seiten von Agora, das für die Erschließung des Standortes verantwortlich ist. Insgesamt umfasst das Projekt eine Fläche von 62 Hektar.

Das ausgewählte Bauprojekt «wird es dem Areal ermöglichen, weit vor der Fertigstellung der ersten Gebäude eine Identität zu erlangen», sagt Professor Jörg Aldinger, Vorsitzender des Empfehlungsausschusses. Das Projekt soll ein «Musterbeispiel der dritten industriellen Revolution in Luxemburg» sein. Bestehende Strukturen werden ins neue Projekt integriert.

(jg/L'essentiel)

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