Streamingstarts August 2022: Darum setzt «Prey» ein Zeichen für die indigene Community

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Streamingstarts August 2022Darum setzt «Prey» ein Zeichen für die indigene Community

Der Sci-Fi-Horrorfilm dreht sich um eine Kriegerin, außerdem startet eine düstere Fantasy-Serie – das gibts diese Woche neu zum Streamen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Prey».

Disney+

«Prey»

Bei der «Predator»-Reihe wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Im fünften Teil namens «Prey» wird es nicht gewohnt futuristisch, denn die Geschichte setzt zum ersten Mal in der Vergangenheit an, wir reisen ins Jahr 1719.

Im Zentrum des Sci-Fi-Horrorfilms steht Naru (Amber Midthunder), eine indigene Kriegerin, die zum Volk der Comanchen gehört. Als sie auf den Predator (ein außerirdisches Raubtier mit hochentwickelten Tötungs-Skills) trifft, will sie alles versuchen, um die Comanchen vor ihm zu beschützen.

Indigene Repräsentation

Amber Midthunder ist vorsichtig bei indigenen Rollen – oft sei die Repräsentation nicht die beste. Bei «Prey» war das anders.

«Für ein historisches Stück zeigt es so viel mehr kulturelle Genauigkeit, anstatt uns auf etwas Eindimensionales zu reduzieren, wie diese hyper-spirituelle Seite oder etwas übermäßig Gewalttätiges», erklärt die 25-Jährige beim «Guardian».

Midthunder als Pionierin

Zu verdanken ist das der indigenen Produzentin Jhane Myers: Sie stellte sicher, dass ihre Community authentisch und respektvoll abgebildet wird. Für den Großteil des Casts und der Crew wurden indigene Menschen engagiert.

Die Rolle bedeutet Midthunder viel: «Ich glaube, es ist das erste Mal, dass es eine indigene weibliche Hauptdarstellerin in einem Actionfilm gibt», sagt sie zu «Total Film». «Das ist historisch und eine extrem große Sache.»

«Prey» gibts ab dem 5. August auf Disney+.

«The Sandman»

Neil Gaimans Comic-Reihe kommt auf den Screen: «The Sandman» spielt im DC-Universum, die Handlung kreist um Dream alias Traumkönig Morpheus (Tom Sturridge) und seine Geschwister Death (Kirby Howell-Baptiste), Desire (Mason Alexander Park) und Despair (Donna Preston).

Dream herrscht über die Träume, wenn die Menschen in der Nacht schlafen. Die Geschichte lebt von Verstricktheit und wir spoilern nicht, Netflix verrät nur so viel: «Nach Jahren der Gefangenschaft begibt sich Morpheus auf eine Suche durch Welten, um zu finden, was ihm geraubt wurde, und seine Macht zurückzuerlangen.»

Neil Gaimans Handschrift

Was auf jeden Fall erwartet werden darf: Eine Geschichte, die Mythen, Fantasy und Düsterheit miteinander verbindet – darin ist Neil Gaiman schließlich Profi.

Schaurig-schöne Geschichten wie unter anderem «Coraline» und «Good Omens» gehen auf seine Romane zurück.

«The Sandman» gibts ab dem 5. August auf Netflix.

Der Trailer «The Sandman».

Netflix

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