Luxemburg: Das Autofestival bleibt die Referenz

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LuxemburgDas Autofestival bleibt die Referenz

LUXEMBURG – Das Autofestival, das vom 23. Januar bis zum 4. Februar stattfinden wird, ist auch in der Krise ein Moment der guten Gelegenheiten.

von
Jean-François Colin
Das luxemburgische Autofest findet vom 23. Januar bis zum 4. Februar in 170 Showrooms im ganzen Land statt.

Das luxemburgische Autofest findet vom 23. Januar bis zum 4. Februar in 170 Showrooms im ganzen Land statt.

Vincent Lescaut

«Das Autofestival ist ein sehr wichtiger Moment, sowohl für unser Geschäft als auch für die breite Öffentlichkeit, denn es ist eindeutig der beste Zeitpunkt, um ein Fahrzeug zu kaufen: Die Rabatte sind viel höher und die Finanzierungen interessanter, zumal Banken und Versicherer mitspielen.» Philippe Mersch, Präsident der Fédération des distributeurs automobiles et de la Mobilité (Fedamo), ist positiv gestimmt was die 59. Ausgabe des Festivals angeht.

«2022 war ein schwieriges Jahr»

Vom 23. Januar bis zum 4. Februar können in 170 Showrooms der 80 teilnehmenden Auto- und Motorradhändler im ganzen Land rund 100 Neuheiten entdeckt werden. Alle Marken werden gut vertreten sein. Michel Louro, COO bei Losch, kündigt an: «Das Autofestival bleibt DIE Referenz für die Luxemburger, der Moment, in dem die Kunden alle ausgestellten Modelle, insbesondere die Elektromodelle, ausprobieren können.» Die Entscheidung wurde getroffen, am Sonntag, den 29. Januar die Autohäuser zu öffnen, «um den festlichen Charakter der Veranstaltung beizubehalten, bei der man mit der Familie unterwegs ist, um eine gute Zeit zu verbringen, auch wenn man nicht direkt etwas kaufen will.»

Und doch ist die Zeit nicht ganz reif für Freudensprünge. «Die Automobilbranche hat ein schwieriges Jahr 2022 hinter sich, das vom Krieg in der Ukraine, der Verknappung von Mikrochips, der Störung der Logistikströme und einer steigenden Inflation geprägt war», bedauert Philippe Mersch.

Privates Leasing wird immer beliebter

Die Wirtschaftskrise, die sich auf die gesamte Weltwirtschaft auswirkt, hindert den Präsidenten jedoch nicht daran, mit einer Normalisierung der Situation im Jahr 2023 zu rechnen, insbesondere mit einer Rückkehr zu einer gewissen Normalität bei den Lieferfristen für Autos. «Wir wissen, dass wir in diesem Jahr viele Fahrzeuge ausliefern werden, was für unseren Umsatz von entscheidender Bedeutung ist», sagt er, obwohl die Zahlen manchmal erschreckend sind: «Innerhalb von vier Jahren sind wir um 10.000 Neuzulassungen pro Jahr zurückgegangen! Wir hoffen, dass es wieder aufwärts geht, langsam, aber stetig.»

Philippe Mersch betont, dass der Kauf eines Fahrzeugs eine Investition sei. «Ob klassische Finanzierung, Ballonfinanzierung mit garantiertem Restwert oder das immer beliebter werdende Privatleasing.» Mersch betont, dass die Kaufmöglichkeiten heute immer flexibler werden, um der Situation des Kunden bestmöglich zu entsprechen.

Der Präsident der Fedamo gibt zu: «Jeder Verkauf, der während des Autofestivals getätigt wird, wird uns erfreuen.» Der Termin für die Bilanz des 59. Autofestivals ist der 5. Februar.

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