Erster TV-Auftritt – Das bewegende Interview mit Samuel Koch
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Erster TV-AuftrittDas bewegende Interview mit Samuel Koch

Zum ersten Mal seit seinem schweren Unfall bei «Wetten dass..?» gab Samuel Koch dem deutschen Fersehsehsender ZDF ein Interview. Bewegende Worte, die unter die Haut gehen.

Seit sechs Monaten ist Samuel Koch im Paraplegiker-Zentrum in schweizerischen Nottwil und kämpft sich zurück ins Leben. Letzten Freitag bekam er Besuch von Moderator Peter Hahne, der den Schauspielstudenten für das ZDF interviewte, welches am Sonntagnachmittag ausgetrahlt wurde.

Zu Beginn des Interviews wollte sich Koch bei all denjenigen bedanken, die an seinem Schicksal teilgenommen haben. «Diese aufrichtige Anteilnahme von allen möglichen Leuten gibt mir Kraft weiter zu machen», so Koch.

«Ich würde die Wette wieder machen»

Die Erinnerungen an den Unfall vom 4. Dezember 2010 sind bei dem 23-Jährigen sehr verschwommen. Koch: «Das Erste, an das ich mich nach dem Unfall erinnern kann, ist an einen Pfleger». Mit diesem steht Koch heute noch in Kontakt. «Ich bin sogar Patenonkel von seiner Tochter geworden», erzählt Koch. Trotz der Erinnerungslücken ist sich Koch sicher: «Ich würde die Wette genau so wieder machen».

«Wieder einmal ins Wasser springen, dass wäre toll»

Seine Querschnittslähmung und sein Schicksal hat Koch akztepiert, obwohl es nicht immer einfach war. «Es gibt harte Momente und manchmal kommt auch Verzweiflung auf», so Koch und weiter: «Ich würde gerne einmal wieder ins Wasser springen oder mich an der Nase kratzen».

Die Hoffnung nie aufgeben

Dass er sich eines Tages wieder bewegen kann, daran glaubt Koch weiter. «Der Heilungsverlauf hat zu keiner Zeit stagniert und es kann nur aufwärts gehen.»

«Es tut mir leid, dass ich die Show kaputt gemacht habe»

Dass sein Leben am 4. Dezember 2010 bei «Wetten dass..?» eine derart aprupte Wendung nahm, hat Samuel sensibler gemacht. «Ich bin zwar ein Bewegungsmensch, aber es gibt defintiv wichtigers als sich zu bewegen.» Entschuldigen möchte sich Koch aber vor allem dafür, was die Zuschauer an besagten Abend sehen mussten. «Es tut mir leid, dass so viele Leute und auch Kinder diese unschönen Bilder sehen mussten und ich die Show kaputt gemacht habe.»

L'essentiel Online/isa

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